Sydney

Am 19. September sind wir in Sydney eingetroffen. Leider ist das Wetter schlecht. So hatte es tatsächlich auf der Fahrt von Canberra (570 m.ü.M.) bis Sydney ein wenig Schnee auf der Fahrbahn. Lustig war zu beobachten, wie ein Auto anhielt und das Paar den wenigen Schnee zusammen kratzte um sich einen Schneeball anzuwerfen. Die sind sich nicht an Schnee gewöhnt hier.

Am ersten Tag haben wir das Powerhaus, ein technisches Museum angeschaut. Wieder ein Museum, wo man mehrere Stunden, wenn nicht sogar Tage verbringen könnte.

Grandios der Blick auf‘s Sydney Opera House.

Wir haben natürlich eine Besichtigung im Innern gemacht, aber man durfte nicht fotografieren.

Was mich nebst der spannenden Geschichte des Baus, welcher 14 Jahre dauerte, (1953 bis 1973) erstaunt hat, ist die Dachkonstruktion, welche massiv aus Beton besteht und mit Fliesen verkleidet ist. Überhaupt finde ich es als ein Meisterwerk, wenn man bedenkt, welche technischen Hilfsmittel man im Jahr 1953 hatte welche mit denen von heute nicht zu vergleichen sind.

Das Sydney Opera House ist eines der markanten und berühmten Gebäude des 20. Jahrhunderts und das Wahrzeichen von Sydney. Es geht auf den Entwurf des dänischen Architekten und Jørn Utzon zurück. Die Baukosten der Oper erhöhten sich während der Bauphase um den Faktor 14,3 und die Fertigstellung verzögerte sich um mehrere Jahre. Das Gebäude ist 184 Meter lang, 118 Meter breit und bedeckt eine Fläche von etwa 1,8 Hektar. Sein unverwechselbares Dach ragt 67 Meter hoch auf und ist mit 1.100.000 glasierten, weißen, glänzenden  Keramikfliesen verkleidet, die aus Schweden importiert wurden.

Das Opernhaus enthält fünf Theater mit insgesamt 5541 Sitzplätzen: Die Concert Hall (Konzerthalle) mit 2688 Sitzen, das Joan Sutherland Theater (Operntheater) mit 1547 Sitzen, das Drama Theater mit 544 Sitzen, das Playhaus mit 398 Sitzen und das Studio Theater mit 364 Sitzen. Insgesamt gibt es rund 100 Räume, darunter fünf Probestudios, ein Kino, 60 Umkleideräume, vier Restaurants, sechs Bars und zahlreiche Andenkenläden. Die Stromversorgung wäre ausreichend für eine Stadt mit 25.000 Einwohnern und umfasst 645 Kilometer an elektrischen Kabeln, mit denen unter anderem über 6000 Leuchten mit Strom versorgt werden.

Am Abend besuchten wir ein Konzert der Queen of Bossa Nova, Lisa Ono. Hier reklamierte keiner betreffend fotografieren im Innern der Konzerthalle.

Die Fotos habe ich vor Beginn aufgenommen, deshalb sind noch nicht alle Plätze besetzt.

Mit dem Hop-On Hop-Off Bus ging’s auf die Stadtrundfahrt.

Viele noch aus der Gründungszeit stammenden Viktorianische Bauten sind, weil sie Denkmal geschützt sind, erhalten geblieben. Leider aber recht recht eingeklemmt zwischen den riesigen Hochhäusern.

Eine Fährfahrt durfte natürlich auch nicht fehlen.

Der 309 m hohe Sydney Tower mit einer Aussichts-Plattform auf 250 m Höhe.

Jeden Tag fahren wir mit der U-Bahn und Bus bis in‘s Stadtzentrum.

Am Freitag 20. September fand eine riesige Demonstration für den Klimaschutz statt. Gemäss Zeitung sollen 300‘000 Personen teilgenommen haben.

Royal Botanic Garden

Fischmarkt. Ich dachte ich sei wieder in China, wir waren wieder fast die einzigen Langnasen. Ein unglaublicher Lärm und was die da alles roh Essen!

Mein Mittagessen, ein Barramundi, in der Kartonschachtel serviert.

Der berühmte Bondi Beach

Gärtner haben es auch nicht immer einfach.

Darling Harbour und Australien National Maritime Museum.

Sydney Aquarium & Wild Live

OlympcPark

Riesige Stadien und breite Prachtstrassen, aber natürlich völlig verlassen

Conservatorium und Royal Botanic Garden

Conservatoriom

Nach 8 Tagen haben wir so vieles von Sydney gesehen, kennen uns mittlerweile sehr gut aus, benützen die Busse, Züge und Fährschiffe, wie wenn wir hier leben würden. Zum Abschied noch ein paar Bilder von der schönen Stadt.