Südtürkei

Mittwoch 9. Oktober 2013 / 300 km von Pamukkale nach Kas
Leider war heute kein Glückstag für mich. Unterwegs gab es plötzlich ein lautes Motorgeräusch. Ich habe sofort angehalten. Via TCS wurde ein Abschleppfahrzeug organisiert, was dann ca. 21/2 Stunden später eintraf. Barbara und Ruth haben mich inzwischen verpflegt. Renate ist mit den beiden dann weiter gefahren. Jamal ist die ca. 60 km mit seinem Womo dem Abschleppfahrzeug gefolgt bis nach Fethiye, wo ich nun in der Garage übernachte. Es sieht nicht so gut aus. Eine Kunststoffabdeckung der Batterie hat sich gelöst und hat beim herunterfallen, den Zahnriemen zerstört. Nun will die Werkstatt diesen Zahnriemen ersetzen um fest zu stellen, ob der Motor weiteren Schaden genommen hat. Das soll ca. 2 Tage dauern. Dann ist hier Opferfest und alles ruht für 10 Tage. Wenn der motor im Eimer ist, lasse ich das Fahrzeug in die Schweiz transportieren und fliege nach Hause. Also vorerst abwarten und alle die es lesen, Daumen drücken.

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Donnerstag 10. Oktober 2013 / 280 km von der Garage in Fethiye nach Beldibi
Es hat geklappt.
Der Motor hat den Zahnriemenschaden überstanden. Grosser Jubel bei mir und beim Personal in der Garage. Ich hatte in der Garage übernachtet. Morgens brachte mir der Chef ein Frühstück. Den ganzen Tag über wurde ich mit Tee bedient und sogar zum Mittagessen in deren kleiner Küche eingeladen. Alle haben gespannt auf die Ersatzteile gewartet und dann kam der grosse Moment, Zündschlüssel drehen, der Motor hat’s tatsächlich überstanden.

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Um ca. 16 Uhr konnte ich losfahren. Eine wunderschöne Strecke entlang der Südküste. In Kas wo die Gruppe übernachtet hatte bin ich noch bei Tageslicht vorbei gefahren. Ich musste ja eine Etappe aufholen.

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KAS, wo die Gruppe übernachtet hatte und ich jetzt schnell durchfahren musste.

Bei Dunkelheit kurz vor 20 Uhr war ich auf dem Campingplatz in Beldibi und wurde von den Gruppen Mitgliedern ganz herzlich empfangen. Alle haben mit mir mit gelitten und kräftig die Daumen gedrückt, was ja offensichtlich geholfen hat. Von Renate und Jamal, welche telefonisch angefragt hatten, wann ich ca. ankommen würde, wurde ich mit einem tollen Nachtessen empfangen. Wir haben dann bis nach Mitternacht gefeiert. ich werde beim nächsten Etappenziel für alle einen Apero ausgeben.

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Freitag 11. Oktober 2013 / 265 km von Beldibi nach Beysehir
Am Morgen musste ich erst mal den Ausblick aufs Meer und die Grosse Bucht vor Antalya bewundern. Dann ging’s los. Zuerst machte ich noch einen kleinen Abstecher um die Ruinen von Perge zu besichtigen. Es gab verschiedene Sehenswürdigkeiten auf dieser Tagesetappe. Ich hatte mich für Perge entschieden, um dort die für damalige Verhältnisse, grossen Gewölbe zu besichtigen.

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Schmeckt gut der gepresste Saft aus Paradiesäpfeln.

Über die Berge bis auf 1800 m Höhe ging die Fahrt auf sehr gut ausgebauter Strasse bis zum Etappenziel am See von Beysehir.

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