Südküste

Zwei Tage sind wir im Nationalpark Leeuwin Naturalisten geblieben. Ich habe zuerst die Mammut Caves, eine riesige unterirdische Höhle besucht.

Nach der Höhle habe ich die einsamen Buchten des Parks besucht.

Bei Augusta haben wir die Westküste verlassen und sind nun unterwegs entlang der Südküste. Erster Übernachtungsort ist Windy Harbour.

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Albany unsere nächste Tagesetappe.

Freche Besucher weil sie ein rascheln hörten, als ich mir etwas süsses gönnte.

Unterwegs zum Point Ann

Schöne Pflanzen am Wegesrand wie hier die Royal Hakea

Royal Hakea

Ganz alleine an diesem Strand am Point Ann

Am zweiten Tag ist auch Peter zum Point Ann gekommen und ich blieb deshalb dort. ES hat sich gelohnt den bisher hatte ich nur wenige Wale gesehen. Doch am zweiten Tag waren es soviel, das ich sie nicht mehr zählen konnte. Sie kamen bis das. 60 m nahe zum Strand. Es sind Southern right Whales. Die Mütter bleiben in der Bucht mit ihren Kälbern um dann später nordwärts zu ziehen. Die Wale sind ca. 18 m lang und wiegen 80 Tonnen. Unglaublich solch riesige friedliche Lebewesen so nahe zu sehen. Leider war es stark windig, so dass ich nicht raus fliegen konnte um sie von oben zu filmen.

Die Bucht ist einfach traumhaft schön. Am frühen Morgen bin ich auch wieder Kängurus begegnet.

Im Jahr 1859 setzte ein englischer Siedler 24 Wildkaninchen frei, damit er seine Gäste mit jagen unterhalten konnte. Die Kaninchen trafen in Australiens Wildnis gute Bedingungen an und vermehrten sich bis zu mehreren Milliarden und wurden somit eine rechte Plage. In Westaustralien wurde in den Jahren 1901 bis 1908 ein Rabbit-Proof-Fence errichtet. Gesamtlänge 3‘56 km. Ein Zaun Ende was in Port Ann.

Von Point Ann bis Esperance haben wir noch zweimal an schönen Stränden übernachtet.

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Weit auseinander liegen die Camping Spots in den Nationalpärken. Man sucht sich einen freien Platz, legt den geforderten Betrag meist zwischen 7 bis 11 $ in einen Umschlag und steckt das Ganze in den dafür vorgesehenen Kasten.

Unterwegs nach Esperance

In Esperance fand ein Markt in alten historischen Gebäuden statt.

Atemberaubend schön ist die Küste in der Umgebung von Esperance.

Die Strasse verläuft nun Richtung Osten nicht mehr dem Meer entlang. Wir müssen für den Rest der Durchquerung von Western Australia ins Landesinnere durch das Nullarbor Plain fahren um nach South Australia zu kommen. Die Nullarbor-Ebene, auch als Nullarbor-Wüste bezeichnet, ist eine flache, weit ausgedehnte Karst­wüste direkt an der Grossen Australischen Bucht. Sie ist mit rund 200.000 Quadratkilometern das größte Stück Kalkstein der Welt. Sie misst über 1.200 km in Ost-West-Richtung.

Auf einen dieser Kalksteinfelsen sind wir hoch gefahren und haben da übernachtet. Wir waren früh am Nachmittag da und konnten so in relativ freiem Gelände mit unseren Drohnen Flugübungen machen. So bin ich z.B. mal auf 500 m Höhe (1640 Feet) aufgestiegen und da herum geflogen. Zuhause wäre sowas wohl nicht erlaubt. Von Oben sieht dann das so aus:

Auf 500 m Höhe

Als ich zum Sonnenuntergang flog, hat Peter mich verfolgt und meine Drohne in der Luft fotografiert.

Drohne in action

Eine lange Strecke war es entlang dem Nullarbor Plain und zudem auch langweilig zum Fahren. Immer das gleiche Landschaftsbild ohne grosse Abwechslung entlang dem Eyre HWY. Wir sind deshalb jeden Tag lange Strecken gefahren. Ein Abschnitt war die längste gerade Strecke von Australien. Ganze 146 km immer gerade aus.

Abwechslung gab es mal bei Head of Bight, wo wir wieder einmal Wale beobachten konnten.

Dieser junge Wal tobte sich richtig aus

Dann gab es auf der Strecke noch ein Museum mit Windrädern, welche vor allem Wasserpumpen angetrieben hatten, unter anderem das grösste Windrad Australiens.

Der Frühling naht

In Eucla Verliesen wir West Australien und durchfahren nun Süd Australien. Ab Ceduna Verliesen wir den Eyre HWY und fuhren auf dem Flynders HWY nach Streaky Bay. Dort konnten wir eine Seelöwen Kolonie beobachten.

Seltsame natürliche Granitstein Formationen wie Kunstwerke inmitten einer Schafherde.

Peter fährt weiter durch die Eyre Peninsula bis Port Lincoln. Weil man dann aber wieder auf der gegenüberliegenden Halbinsel Seite hoch fahren muss, entschied ich mich alleine bis Port Augusta weiter zu fahren und Port Lincoln aus zu lassen.

An einem Salzsee, dem Lake Gilles, habe ich mitten in der Wildnis übernachtet.