Anreise bis Riga

Nun bin ich also unterwegs. Am ersten Tag habe ich es bis Würzburg geschaft. Eine schöne Stadt mit Dom und vielen Kirchen. 


Nachdem mein geplanter Besuch bei Michel in Markranstädt leider nicht geklappt hat, bin ich weiter nach Potsdam gefahren. Direkt beim Schloss Sanssoucie kann ich übernachten und hatte somit genügend Zeit, das Schloss von Innen und vor allem die riesige Parkanlage mit weiteren Schlössern, Orangerie und Pavillons zu besichtigen. 4 volle Stunden bin ich in der Parkanlage herum spaziert. Der Park hat gerade mal 60 km Wanderwege! Schloss Sanssouci liegt im östlichen Teil des Parks Sanssouci und ist eines der bekanntesten Hohenzollernschlösser der brandenburgischen Landeshauptstadt Potsdam. Nach eigenen Skizzen ließ der preußische König Friedrich II. (Friedrich der Grosse oder der Alte Fritz) in den Jahren 1745 bis 1747 ein kleines Sommerschloss im Stil des Rokoko errichten. Es diente ihm nur als Sommertesidenz. Unter Friedrich Wilhelm IV. wurde das Schloss 1841/42 durch Umbau und Verlängerung der zwei Seitenflügel erweitert. 

Die Schlösser und Gartenarchitekturen in der weitläufigen Parkanlage Sanssouci  stehen seit 1990 unter UNESCO Weltkulturerbe. Schloss und Park von Sanssouci, werden als preußisches Versailles bezeichnet.

Ach wie hab ich’s gut. Nachtessen im Mövenpick und das unmittelbar vor meiner Haus- bzw. Wohnmobiltüre.

Weil mir Potsdam wegen seiner Geschichte und das was ich bisher gesehen habe, so gut gefällt, habe ich den geplanten Abstecher nach Berlin ausgelassen und bin noch einen Tag länger in Potsdam geblieben. Also habe ich eine umfangreiche Stadtrundfahrt inkl. geführten Spaziergängen und sehr gutem richtig preußischem Reiseführer gemacht. Potsdam ist eigentlich eine Insel, also mit viel Seeanstoss. So gibt es sogar eine Aldi Filiale mit eigenem Boots- Anlegesteg. Am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 wurde Potsdam durch einen Bombenangriff teilweise zerstört, jedoch nicht so stark wie die angrenzende Hauptstadt Berlin. Potsdam wurde von der DDR nur zum Teil wieder in seiner historischen Form aufgebaut. Erst nach der Wiedervereinigung 1989 begann die Rekonstruktion weiterer barocker Prachtgebäude und auch des Potsdamer Stadtkanals. Im Jahre 1990 wurden weite Teile der Potsdamer Kulturlandschaft zum UNESCO-Welterbe ernannt. Das ist auch der Grund das viele schöne Häuser, Villen und Schlösser noch Heute erhalten geblieben sind. Es gibt ein holländisches Viertel, eine maurische Mosche wo eine Dampfmaschine drin versteckt war, welche die Wasserspiele im Park Sanssoucie Antrieb. Ferner  sah ich russische Blockhäuser und natürlich die vielen Schlösser und Pavillons. Im Schloss Cecilienhof das gerade renoviert wird, fand die berühmte Potsdamer Konferenz nach dem 2.Weltkrieg statt wo sich die Siegermächte  ( Winston Churchill, Harry S. Truman und Josef Stalin) über das weitere Schicksal Europas einigten.

Wieder weiter zur nächsten Rast in Poznań. Es ist schon angenehm heute durch Europa zu reisen den auch bei der Überquerung der Oder, also Von Deutschland nach Polen gibt es keine Zollkontrolle mehr. 

Poznań (deutsch: Posen) ist eine Stadt mit 568.000 Einwohnern. Die ehemalige Hauptstadt Großpolens gilt als eine der schönsten Städte Polens. Insbesondere die Altstadt ist wirklich sehr sehenswert.




Und überall haben sie die Flagge für den angereisten Solothurner aufgehängt. Nur leider noch verkehrt rum (Rot gehört doch nach oben)!

Wieder eine Etappe weiter, bis Warschau habe ich es heute geschafft und wieder bin ich unglaublich weit in der großen Stadt gelaufen. Auch warschau hat mich angenehm überrascht. Eine schöne Altstadt,  aber nebst monumental von Sowjet- Architektur geprägten Gebäuden, auch ein sehr modernes Stadtzentrum. Warschau ist seit 1596 die Hauptstadt von Polen und hat 1,7 Mill. Einwohner. Im Ballungsgebiet Warschau leben ca. 3 Mill. Menschen. Seit 1989 vollzog sich eine Wende in der monumentalen Warschauer Architektur, welche sehr durch den Einfluss der Sowjetunion geprägt war, immer mehr „gläserne Gebäude“ sieht man. Selbst das höchste Gebäude der Stadt, der Kulturpalast, wird langsam von modernen Hochhäusern verdrängt. 


Die Altstadt mit unzähligen Kirchen (der polnische Papst Karel Wojtyla lässt von oben grüßen)




In einer solchen Straße könnte man leicht einen historischen Film drehen. Viele Leute sind in der Stadt am promenieren. Es hat viele Strassenmusikanten und Gaukler.

Noch ein Plus für Warschau, Ü70 er fahren gratis mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.

Bis zumNationalpark Wigry  in Suwalki bin ich heute vorangekommen. Mit der gut ausgebauten Autobahn war es dann hinter Warschau zu Ende, aber es wird kräftig weiter gebaut, so führte die Straße entlang vielen Baustellen. 


Wenn es nicht so kalt wäre würde ich die Gegend gerne erkunden. Es hat sehr schöne Seen, im Sommer sicherlich ein Bade-paradies. Ich bleibe wegen der Kälte aber lieber im warmen Camper (steht hinter dem dunkelbraunen Haus.)

Das erste Ziel habe ich erreicht. Litauen habe ich durchfahren und bin nun in Lettland am vereinbarten Treffpunkt in Riga. In Litazen gab es nur selten richtungs getrennte Straßen. Man sieht unendlich viel flaches Land mit Wäldern und vielen Seen. Aufgefallen sind mir die kleinen meist nur eingeschossigen Gebäude, welche manchmal ganz einsam Idyllische an einem Teich stehen, oder dann zu mehreren kleine Siedlungen bilden.


Morgen besichtige ich die Stadt Riga.

Riga ist die Hauptstadt Lettlands und mit rund 700.000 Einwohnern größte Stadt des Baltikums. Mit etwa einer Million Einwohnern in der Agglomeration ist Riga zudem der größte Ballungsraum in den drei baltischen Staaten. Riga ist politisches, wirtschaftliches und kulturelles Zentrum des Landes. Die alte Hansestadt ist berühmt für ihre Jugendstilbauten und ihre großzügige Anlage sowie für die gut erhaltene Innenstadt, darunter besonders die Altstadt. Die Stadt liegt am Fluss Düna welcher hier ins Meer mündet. 


Heute sind alle Teilnehmer zusammen gekommen. Morgen fahren wir bis vor die Grenze von Russland.

Kommentare
  1. Heiri und Barbara sagt:

    wir wünschen dir eine ganz tolle, interessante und vor allem unfallfreie Fahrt. Finden es super, was du alles unternimmst. Freuen uns auf deine Berichte.
    Wir sind zur Zeit zuhause und geniessen der Sommer, im Juli geht es nach Meckelenburg Vorpommern. Lg. an alle die wir kennen . Heiri und Barbara

  2. Heiri und Barbara sagt:

    wir wünschen dir eine ganz tolle, interessante und vor allem unfallfreie Fahrt. Finden es super, was du alles unternimmst. Freuen uns auf deine Berichte.
    Wir sind zur Zeit zuhause. Liebe grüsse an alle die wir kennen!

  3. Hansi sagt:

    Hoi Rolf. Wieder ganz tolle Berichte und wie immer schöne Bilder. Habe gesehen du hast die Seite neu konzipiert. Finde ich gut. Wünschen noch gute und stressfreie Reise und freuen uns schon auf die nächsten Berichte.
    Wir durften am Sonntag mal kurz den Frühling kennenlernen, ist aber leider schon wieder vorbei. Hoffentlich hast es du besser.
    LG
    Lotti+Hans

  4. Rolf Klein sagt:

    Hallo Ruth Linnekogel, Danke für die guten Wünsche. Zur Zeit bin ich noch alleine unterwegs. Aktuell in Potsdam am Schloss Sanssouci. Die weiteren Teilnehmer treffe ich erst in Riga ich und gebe die Grüsse dann gerne weiter.

  5. Ruth Linnekogel sagt:

    Guten Tag Herr Klein
    Ich war Ihre Sitznachbarin am Vortrag „Haller/Vanini“, Ende Februar. Ich wünsche „Euch Drei“ eine spannende und tolle Fahrt mit vielen schönen Begegnungen und Eindrücken! Ich werde die Reise mit Interesse verfolgen!
    Liebe Grüsse an alle 3 (vom Vortrag)
    Ruth Linnekogel

  6. Rolf Klein sagt:

    Hallo Verena und Ruedi, noch bin ich nicht unterwegs, aber bald soll es los gehen. Ja mein Hymerli muss, damit es artgerecht gehalten wird, wieder ausgeführt werden. Dafür wurde es in der Werkstatt von den Plessuren aus Afrika befreit. Ich freue mich, bald wieder on the Road zu sein. LG Rolf

  7. Ruedi Wild sagt:

    Ciao Rolf
    Dich ziehts wieder fort! Super, ich hoffe immer noch mit Deinem treuen Hymerli. Lass von Dir hören, damit wir dabei sein können. Gute Reise, lecker rji. haja safari, safe trip!
    Ruedi & Verena

  8. Ruth und Barbara Schwendener Spühler sagt:

    Hallo lieber Rolf
    World press hat mir ein Mail geschickt, wonach du in Usbekistan bist. Auf deiner Website kann ich aber nichts finden. Seidenstraße? Wie auch immer: wir wünschen dir eine ganz tolle, interessante und vor allem unfallfreie Fahrt. Finden es super, was du alles unternimmst. Freuen uns auf deine Berichte.
    Wir sind zur Zeit zuhause. Warten a) auf unseren neuen Hund – Kyra musste vor 2 Monaten eingeschläfert werden und b) hatte ich (Ruth) vor drei Wochen eine Fuß-OP, welche mich bis Ende Mai ans Haus fesselt. Dann aber möchten wir wieder verreisen, vielleicht durch Frankreich touren, so wie wir letztes Jahr durch Italien gereist sind (auf ruba-auf-reisen.ch anzuschauen.
    Also bis bald mit ganz lieben Grüßen
    Ruth und Barbara

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