RUSSLAND

RUSSLAND

Russland

 

Rs-flagRussland oder besser die Russische Föderation hat 142.8 Mio. Einwohner, Hauptstadt ist Moskau, Landessprache ist Russisch. Die Fläche beträgt 17.1 Mio km², also sagenhafte 408 mal grösser als die Schweiz!  Religion ist Russisch Orthodox und Muslimisch. Landeswährung ist der Russische Rubel (RUR), 100 Russische Rubel sind ca. 1.8 CHF.

Der Grenzübertritt nach Russland dauerte 8.5 Stunden. Es ging nicht chaotisch, dafür einer nach dem andern, mit viel Schreibkram und Computer-Einträgen durch die Grenzbeamten. Dann waren noch 265 km zu fahren bis zu einem Campingplatz an einem der vielen Seen die es hier gibt. Die Landschaft von Lettland bis Moskau war sehr eintönig, kaum Häuser, nur Wald und Seen. Außerdem ist es recht kalt und teilweise schneit es sogar.

Weiter nach Moskau, wo wir drei Mächte bleiben und an zwei Tagen Stadtbesichtigungen machen.

Die Hauptstadt Russlands hat 12 Mio. Einwohner und liegt am Ufer der Flüsse Moskwa und Jausa im Zentrum des europäischen Teils der Russischen Föderation. Die Stadt erstreckt sich 40 km von Norden nach Süden und 30 km von Westen nach Osten. Neben dem berühmten Roten Platz und dem Kreml, die beide zum Welterbe der UNESCO gehören, bietet Moskau eine der tiefsten, am stärksten frequentierten und vor allem schönsten Untergrundbahnen der Welt. Mich haben vor allem die vielen schönen Kirchenbauten (wir haben viele aber natürlich nicht alle 711 Kirchen besucht). Mich haben auch die monumentalen riesigen Gebäudekomplexe beeindruckt.

1147 wurde Moskau zum ersten Mal in einer Chronik erwähnt. Als Gründer gilt Fürst Juri Dolgoruki. Nachdem Zar Iwan der Schreckliche sich 1547 zum „Zar der ganzen Rus“ krönte, machte er Moskau zur Hauptstadt des russischen Reiches. Am ersten Tag fuhren wir mit modernem Bus und äußerst kundiger Führung durch Xenia  durch die Stadt, besichtigten natürlich den roten Platz, den Kremel das berühmte schöne Kaufhaus GUM und viele orthodoxe Kirchen mit ihren schön dekorierten Ikonen und den vielen Goldverzierungen. Leider darf man in den Kirchen nicht fotografieren.

Auf dem roten Platz werden gerade die Vorbereitungen für die Parade vom 9. Mai gemacht.


Am zweiten Tag sind wir wieder mit dem Bus auf eine weitere Stadterkundung gegangen. Am Nachmittag ging es in den Untergrund. Xenia hat uns viele schöne Metro-Stationen gezeigt. Alles ist sehr sauber. Die Wände und Decken sind reich verziert mit Modaiken, Malereien und Stukaturen. Man könnte meinen man befände sich in einer Kathedrale. Das ist wirklich die schönste Metro der Welt.




Xenia unsere Moskau Reiseleiterin.


Auch das gibt es in Moskau.




Inzwischen sind wir schon wieder 800 km von Mosksu Richtung südosten gefahren und werden Morgen nach Wolgograd kommen. Nun haben wir herrliches Sommetwettet so das man von Heizung auf Klima umstellen konnte.



Aufgrund der schlechten Strassen ist der Auspuff bei einer Schelle abgebrochen. Doch kein Problem, in dem Dorf wo wir bei der Kirche übernachteten, gab es auch einen Schweißer und für nicht einmal 10 CHF war dass Problem schnell behoben.


Weiter ging die Reise. Die Straßen sind teilweise in einem sehr schlechten Zustand. Weites Land mit Wäldern und unendlich großen Anbauflächen.

Nächste Übernachtung in einem kleinen Dorf auf der Wiese des Schulhauses. Die Kosaken welche hier wohnen organisierten ein Dorffest für uns zur Völketverständigung. Ein toller Abend mit viel Wodka und Selbstgebranntem.

Ich würde bei den Kosaken aufgenommen. Dafür mussten ich ein Glas Selbstgebrannten ohne Hände zu benutzen, von einem Schwert, ex austrinken.




Vor Wolgograd besuchten wir den deutsch- russischen Soldatenfriedhof in Rossoschka. Die Weite und Einsamkeit des 20 km vor Wolgograd liegenden Gräberfeldes ist beklemmend. Wir haben dort Kränze bei den Russischen und bei den Deutschen Gräbetn, niedergelegt.

Wir übernachten in Wilgograd und besichtigen Morgen die Stadt. Unsere Reiseleiterin hat uns den ganzen Tag viel über die Schlacht im Dtalingrad erzählt, das wir alle müde und erschöpft von der Besichtigung zurück kamen.

InWolgograd gibt es keine alten Häuser, keine typischen Kirchen. Nicht ein altes Gebäude überlebte die Kriegsjahre 1942 und 1943. Über eine Million Einwohner leben heute in Wolgograd, soviel Soldaten starben auch in der Schlacht um Stalingrad heute Wolgograd.
Wolgograd, bis 1925 Zarizyn, von 1925 bis 1961 Stalingrad, ist eine russische Großstadt. Sie ist das administrative und wirtschaftliche Zentrum an der unteren Wolga. Die Stadt ist von der typischen Architektur des Spätstalinismus der 1950er und 1960er Jahre der Sowjetunion geprägt.

Zu den Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt zählt die Gedenkstätte der Schlacht von Stalingrad auf dem Mamajew-Hügel. Dort steht auch die Mutter-Heimat-Statue, die ein 33 Meter langes Schwert trägt und 7900 Tonnen wiegt (inkl. Fundament). Das Schwert der Statue wiegt allein 14 Tonnen. Sie ist mit 85 Metern (gemessen von der Fußsohle bis zur Schwertspitze) eine der höchsten Statuen der Welt. Ich staune ab der Konstruktion dieser mit Eisenbeton verkleideten Konstruktion. Andauernd sind Fassadenkletterer mit Ausbesserungs-Arbeiten beschäftigt.

Die Schlacht von Stalingrad 23. August 1942 bis 2. Februar 1943 ist eine der bekanntesten Schlachten des 2. Weltkrieges. Die Vernichtung der deutschen 6. Armee in Stalingrad Anfang 1943 gilt als psychologischer Wendepunkt des im Juni 1941 vom Deutschen Reich begonnenen Deutsch-Sowjetischen Krieges. Stalingrad war ursprünglich ein operatives Ziel der deutschen Kriegführung und sollte als Ausgangspunkt für den eigentlichen Vorstoß in den Kaukasus dienen. Die Schlacht scheint noch heute allgegenwärtig, mit Denkmalen, Panzern, Kanonen und selbst Kinder in Uniform welche auf diesen Panzern herumturnen. Im Museum wird die Schlacht an einem auf ein Relief projizieren Film dargestellt. Auch das 360° Panoramabild und die bewachte Gedenkstätte sind sehr eindrücklich.








​​Die Wolga.





Als Gedenkstätte bleibt diese Ruine stellvertretend für das total zerstörte Stalingrad bestehen.


Ach ich wollte doch nur die Ruine etwas näher ins Bild holen.

Weiter alles entlang der Wolga bis nach Astrakhan am Kaspischen Meer. Wir durchfuhren auch ein Stück der autonomen Republik Kalmückien. Die Einheimischen, im Aussehen den Mongolen ähnlich, sind meist  Kalmücken. Man hat diesen Zipfel den Kalmücken eingestanden, um ihnen den Zugang zum Wasser der Wolga zu ermöglichen. Nach der Ankunft in Astrakhan wurden wir zu einem Stadtbummel mit Besichtigung des Kremels (Kremel = Burg) eingeladen. Morgen geht es über die Grenze nach Kasachstan.