Sansibar (Tansania)

Tag 60. auf Sansibar

Wir wechseln vom Wohnmobil ins Hotel auf der Insel Sansibar
 

Ein Bus brachte uns nach Daressalam zur Fähre nach Sansibar wir fuhren durch das Verkehrsgewühl von Dareswo mindestens drei, 5 Millionen Einwohner leben in Daressalam ist die inoffizielle Hauptstadt Tansanias. Hafen des Friedens bedeutet der Kisuaheli-Name, den auch die deutschen während der Kolonialzeit beibehalten haben. Die Großstadt blickt auf eine sehr kurze Geschichte zurück: gegründet und in Reserve gehalten wurde Daressalam in der Mitte des 19. Jahrhundert vom Sultan von Sansibar als Zufluchtsort im Falle eines Aufstandes. Dieser Ernstfall trat 1963 durch die Unabhängigkeitsrevolutiin ein und Tanganyika gewährte dem Sultan Asyl in der von seinen Vorvätern gewählten Stadt. Aus Tanganyika und Daressalam wurde bei der Vereinigung der beiden, Tansania. 

Zurück ins 19. Jahrhundert: die deutschen Kolonie ist denn erkannten den Den Wert des Naturhafens und verlegten 1891 die Kolonialverwaltung nach Daressalam. Dort konnten die Dampfschiffe aus der Heimat problemlos anlanden. Die Stadt wurde entsprechend aus- und aufgebaut. 

 
Die Katamaranfähre benötige 2 Stunden von Daressalam bis zur sagenhaften Gewürzinsel Sansibar. Wer erhascht schon den Duft von Nelken, Kardamom und Vanille? Wir wohnen im Tembo Hotel direkt in der Altstadt und direkt am indischen Ozean. Am Nachmittag ging’s zum Stadtrundgang durch die historische Altstadt „Stonetown“. Vieles ist verfallen und renovations bedürftig.
Der Stadtrundgang endete mit einem gemeinsamen Nachtessen im Spice Restaurant.
 
 
       
 
Selbst hier, wo doch fast alles muslimisch ist, ist das auf der Fähre nicht erlaubt. Zur Zeit isr gerade Ramadan und die Leute dürfen tagsüber nichts essen und trinken.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Hier bleiben wir für drei Nächte im Hotel Tembo, direkt am Sandstrand.
 
 
 
Stadtrundgang mit Johanna, einer Deutschen, welche hier wohnt und mit zwei Sansibaren, welche aber auch sehr gut Deutsch sprechen.  
 
 
 
Arabisches Tor rechteckig links, Indisches Tor rechts oben rund. Die Messingspitzen waren in Indien üblich, um Elefanten zu hindern, die Türe aufzustossen. Auf Sansibar gibt es aber keine Elefanten.
 
 
 
Da wo diese Kirche steht, war früher der grösste ostafrikanische Sklavenmarkt. Tippßu Tip, dessen Haus hier noch immer steht, hat, als der Sklavenhandel weltweit verboten war, bis zu seinem Tod immer noch weiter gemacht. In unterirdischen Gängen wurden von seinem Haus aus, Sklaven zu Schiffen gebracht, welche dort anlegen konnten.
 
Die Sklaven wurden in engen Kellerräumen, angekettet und mussten dort warten bis sie auf den Markt gebracht wurden, viele starben, sie wurden geschlagen den vor den Augen der anderen erschossen, es gab ja genügend Nachschub. Wer diese Pein aushielt und weniger weinte, konnte als starker zu einem besseren Preis verkauft werden. 
 
 
Sind diese Kleider aus unseren Sammlungen?
 
 
 
 
 
 Eine Bar, nur mit Schiff erreichbar.
 
 
 
 
Tag 61. auf Sansibar 
Nach dem Frühstück fuhren wir mit einem Bus zu einer Plantage ausserhalb und gewannen einen Eindruck von der vielfältigen und duftenden Gewürzwelt Sansibars.Bei einem gemeinsamen Mittagessen schmeckten wir exotische Essenzen und duftende Früchte. 
 
 
 
 
Vanille
 
Ingwerbusch wo die Wurzel verwendet wird.
 
Jodbusch
 
Wenn es blutet wirkt der saft des Jodbusches wie ein Spray Pflaster. Er wird auf der Haut verrieben, es schliesst die Wunde und ein Deckblatt klebt auf der Haut.
 
Mangoblüten
 
Muskatnuss
 
Pfeffer
 
Kardamom
 
Nelkenbaum links
 
 
Die Nelken sind erst gelb, dann rot und erst am Schluss schwarz. Noch viel mehr hatten wir an Pflanzen und Gewürzen gesehen, Aloevera, Sternfrucht, Manjok, Lemongras usw. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Natürlich durften wir dem Palmenkletterer zuschauen, wie Kokosnüsse geerntet werden. Dann tranken wir die frische Kokosmilch und assen die Nuss. 

 

 

 

 

Unsere hoch dekorierten Reiseleiterinnen Christine und Ja. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anschliessend gab es ein Mittagessen mit Gemüse und Gewürzprodukten von der Plantage.

 

 

Die Hüte und Kronen hatten wir anschliessend verschenkt.Weiter  ging es mit einem Dau-Segler zum Sundowner mit anschliessendem Nachtessen an Land.

 

 Tag  62. auf Sansibar 

Heute ging es mit zwei Botten zur Prison Island. Die Insel wurde zwar nie als Gefängnis benutzt, ,, sondern diente als Quarantäne Station während der Pocken Zeit. Auf der Insel wurden Landschildkröten von anderen Inseln evakuiert, weil diese stets von Wilderern gefangen wurden. Die Riesenschildkröten werden Morgens gefüttert, damit Besucher sie sehen können, später ziehen sie sich auf der Insel zurück.

Dann war baden im Meer und schnorcheln über den Korallenriffen angesagt.

 

Zurück zu unserem Hotel, wo es Morgen das letzte Frühstück am Strand gibt. Wir reisen Morgen wieder zurück nach Daressalam zu unseren Wohnmobilen.

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentare
  1. Regä & Küre sagt:

    Wir freuen uns, „mit dir“ auf Reisen zu sein. Merci für deine Berichte und Fotos! Schön, dass du die Welt geniessen kannst. Liebe Grüsse aus Chiupperg, Küre & Regä

  2. Rolf Klein sagt:

    Liebe Barbara, liebe Ruth
    Danke für eueren Kommentar, Bilder müssten inzwischen da sein. Ist manchmal schwierig mit Wifi Verbindung. Nun Probleme habe ich und auch die Gruppe keine. Ich geniesse die Reise sehr, auch nach dem Motto „Hakuna matata“, so wie es die Einheimischen hier dauernd sagen -„alles kein Problem“. Morgen verlassen wird Sansibar. Es war wirklich ein toller und erlebnisreicher Ausflug. LG Rolf

  3. Barbara sagt:

    Hallo lieber Rolf,
    Jetzt muss auch ich dir einmal sagen, wie gut mir deine Site gefällt! Der Text, der so treffend beschreibtwas du siehst und erlebst. Und dann natürlich die wunderbaren Bilder!
    Wir begleiten noch änder Afrikareisende. Wenn wir lesen, was die alles für Probleme haben müssen wir sagen, dass wir nicht so unglücklich sind,dass wir nicht dabei sein können. Aber wenn wir deinen Bericht lesen, dann reut es uns schon!
    Aber WO sind denn deine Bilder?!?
    Wir wünschen dir weiterhin eine gute Reise und viele schöne Erlebnisse!
    Liebe Grüsse
    Barbara und Ruth

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s