Rückreise

Nach einem 9 stündigen Flug bin ich in Bangkok, einer komplett anderen Welt angekommen. Am Flughafen hatte ich bereits eine SIM karte sowie einen Transport zum Hotel Mandarin vor gebucht. Alles klappte über Get your Guide wunderbar. Die Fahrt dauerte fast 1 1/2 Stunden, weil zu jeder Tages- und Nachtzeit alle Strassen hoffnungslos verstopft sind. Der Zeitunterschied von Sydney zu Bankgkok beträgt 4 Stunden, hier war es bei der Ankunft 16:30 für mich aber schon 20:30 Uhr. Obwohl jetzt die beste Reiszeit bezüglich Klima ist, schwitzt man hier bei über 30°C und hoher Luftfeuchtigkeit schon ganz heftig.

Mit in einer anderen Welt angekommen, meine ich erstens der viele fast uncoordinated Verkehr, die enormen Gegensätze von modernen EinkaufsTempeln und den unzähligen Strassenhändlern all überall. ..

In China Town kommt man fast nicht voran in den engen Gängen zwischen den Verkaufsständen.
In den modernen Einkaufstempeln kann man sich sogar mit dem Elektroauto herum fahren lassen.

Erste Eindrücke sammelte ich mal auf einer Bootsfahrt auf dem Chao Phraya River.

Und in China Town. Wer kauft wohl all diesen Ramsch. Die Shops sind total überfüllt.

Iconsiam Einkaufscenter.

Die öffentlichen Verkehrsmittel sind sehr kompliziert, weil man die Schrift ja nicht lesen kann. Nur wenige sprechen Englisch. Alle insbesondere in Restaurants und im Hotel sind sehr freundlich, falten die Hände und verneigen sich mit Kopfbewegung. Mit der Metro habe ich es versucht ist OK. Doch sind die Taxis so billig, das sich der Aufwand von Metro auf Busse usw. kaum lohnt, ausser man wäre in Eile. Eine Fahrt mit dem Taxi quer durch die Stadt kostet nicht mehr als 100 Bath, also 3.30 CHF.

Die Leute stehen sehr diszipliniert an den Markierungen, damit schnell aus- und eingestiegen werden kann.

Blumen Markt.

Das esse ich zum Frühstück. Es gäbe noch viel mehr über Suppe Müesli, bis Kuchen und und …..

Mit einem Guide besuchte ich die drei Haupt Sehenswürdigkeiten von Bangkok. Zuerst ging es zu der gewaltigen Anlage des Königspalastes. Der Große Palast (Königspalast) war die offizielle Residenz der Könige von Siam (heute Thailand) in Bangkok vom Ende des 18. Jahrhunderts bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Der heutige König, von dem überall Bilder in der Stadt zu sehen sind, lebt heute in einem ganz normalen Haus etwa 3 km vom Grossen Palast entfernt.

Als nächstes ging es zu Wat Pho einem königlicher buddhistischer Tempel (Wat), der im Zentrum der historischen Altstadt von Bangkok liegt, unmittelbar südlich des Königspalastes. Der Tempel wurde bereits im 17. Jahrhundert gegründet. Zur Gründung seiner neuen Hauptstadt Bangkok restaurierte und erweiterte König Rama I. den Tempel (das dauerte von 1789 bis 1801) und gab ihm den heutigen Namen.

Im Wat Pho befindet sich auch der 46 m lange und 15 m hohe, liegende Buddha.

Zum Abschluss besuchten wir noch Wat Arun eine weitere Tempelanlage auf der anderen Site des Flusses gegenüber vom Königspalast.

Auch ein klassisches maskiertes Thai Tanz – Theater im Royal Theater wollte mir der Guide noch unbedingt zeigen.

Ein recht anstrengender Tag, also schnell zurück zum Hotel……

Skywalk auf Bangkoks höchstem Aussichtspunkt 314 m Höhe und einem der weltweit grössten Glasboden.

Abend – Rundfahrt (Dinner Cruise mit Live Musik) auf dem Chao Phraya River.

Mit einer Gruppe von 8 Personen unternahm ich eine geführte Tagestour mit Bus und Boot zum schwimmenden Markt in Damneon Saduak und zum Zugmarkt in Maekelong. Bereits um 6 Uhr wurde ich im Hotel abgeholt. Also gab es heute kein Frühstück.

Tagestour mit Reisecar zum Sommerpalast und und die uralte Stadt Ayutthaya, die ehemalige Hauptstadt von Siam.

Sommerpalast:

Der Sommerpalast liegt auf einer Insel im Chao Phraya. Er ist entstanden unter König Prasat Thong im Jahr 1632 und diente den Königen von Ayutthaya als Sommerresidenz. Nach der Zerstörung von Ayutthaya im Jahr 1767 wurde der Palast nicht mehr benutzt und verfiel. Etwa hundert Jahre später wurde unter König Rama IV auf diesem Gelände ein neuer Palast erbaut. Sein Nachfolger König Rama V gab dem Palast seine heutige Gestalt. Auch in unserer Zeit wird er noch gelegentlich für offizielle Veranstaltungen genutzt.

Ayutthaya:

Im Jahre 1350 von König U-Thong in einer Biegung des Flusses Chao Phraya gegründet, war Ayutthaya die Hauptstadt des Königreichs Thailand (Siam), als dieses am mächtigsten war. Nachdem es 1767 von den Burmesen erobert und geplündert worden war, sind heute nur noch Ruinen seiner Pracht geblieben.

Und noch einmal ein liegender Buddha 42 m lang. Gemäss der Tradition werden thailändische Buddha-Statuen nur in bestimmten Körperhaltungen dargestellt. Ein liegender Buddha symbolisiert den Eingang des Buddhas ins Nirwana. Dabei bezeichnet das Wort Nirwana keineswegs einen Ort. Es ist weder ein Ort und auch nicht das Jenseits, sondern vielmehr ein Abschluss, ein Wechsel des Zustands, nachdem alle Vorstellungen und Wunschgebilde gleichsam überwunden und gestillt sind.

Dann gab es ein Mittagessen an Bord des Schiffes welches uns die ganze Strecke von ca. 60 km wieder zurück nach Bangkok brachte.

Zurück in der Stadt.

Lumphini Park

Fahrradtour durch Bangkok

Drei Girls begleiteten die Fahrradgruppe durch enge Gassen und an unbekannte Orte. Bei grossen Strassen-Überquerungen stoppten die drei einfach den gesamten Verkehr. Wir besuchten auch die einzige Stupa, wo man auch ins Innere Eintreten kann. Zum rausgehen muss man dann demütig auf allen Vieren raus kriechen.

In der Stupa
Alle klebten ein Goldplättchen an die Wand unter dem Buddha, des Wochentags an dem man geboren wurde.
Ausgang aus der Stupa

In den ganz engen Gassen konnte ich nicht fotografieren. Ich musste mich aufs Fahren konzentrieren.

Die kurzen Hosen sind im Koffer verschwunden. Morgen gehts zurück nach Hause in die Winterkälte. Danke an Alle, die meinen Bericht verfolgt haben und mir dies auch mitgeteilt hatten. Das spornt dann immer wieder an.