PERTH und EASTERN WHEATBELT

Mittlerweile bin ich in Perth angekommen. Es sollte hier so langsam Frühling werden, doch leider ist es immer noch recht frisch und zeitweise, vor allem in der Nacht fällt Regen. Die erste Nacht war ich auf einem Campingplatz in Perth, weil ich dort noch einiges einkaufen wollte. Am zweiten Tag haben wir nach Fremantle gewechselt. In Fremantle ist der Hafen von Perth und von da ist Perth gut per Bus und Bahn erreichbar. Wir bleiben 5 Tage in der Gegend um uns noch die Stadt anzuschauen. Vreni fliegt von Perth wieder nach Hause zurück.

PERTH

Mit einem Sight Seeing Bus haben wir eine tolle Rundfahrt durch Perth gemacht.

Von Perth sind wir mit dem Schiff über den Swan River zurück nach Fremantle gefahren.

Schöne Wohnlagen am Swan River

Hafen von Fremantle

Fremantle dient als Hafenstadt für Perth und ist eines der kulturellen Zentren von Perth. Es hat hier noch viele Bauten aus der Kolonialzeit. Viele davon wurden von Sträflingen gebaut. Das Fremantle Prison war einst eines der berüchtigtsten Gefängnisse des Britischen Empires.

Ein weiterer Regentag, also wieder mal eine Gelegenheit um ein Museum zu besuchen. Das Maritime Museum. Das Museum besticht schon von aussen durch seine Lageam Hafen und die auffällige Architektur. Das Museum beinhaltet eine sehr interessante Ausstellung über Haie und natürlich auch über Schiffe.

Australia II

Das Segelschiff Australia II ist im Museum im Original in voller Grösse ausgestellt und reicht vom Boden bis zur runden Dachspitze des Museums. Die Australier sind besonders Stolz darauf. Gelang es doch dem von Jon Bertrand gesteuerten Boot, den Americas Cup zu gewinnen und dies nach dem der Cup nach 132 Jahren zum ersten mal durch ein nicht amerikanisches Team gewonnen wurde.

Am vierten Tag in Fremantle hat der Sturm nachgelassen, der Regen aufgehört und die Sonne kam wieder zum Vorschein. Also nichts wie los auf’s Velo und los ging’s entlang dem Meer zum Woodman Spit an der Jervoise Bay.

Ich staune immer wieder wievielte schöne Villen man überall sieht. Zum Teil haben die Villen direkten Zugang zum Meer über eigene Wasserwege. Dann hat es überall Wiesen wo sich die Leute ins Gras setzen, an den Grillhäuschen etwas braten und mit ihren Hunden sich am Strand vergnügen. Es gibt extra Strandabschnitte für Hunde. Die Velowege sind einfach unglaublich gut ausgebaut. Es gibt ein problemloses Nebeneinander von Fussgängern und Velofahrer.

Zum Mittagessen habe ich mein Velo vor dem Restaurant angebunden und dummerweise mein Handy auf dem Sattel liegen lassen. Da kam doch ein Australier auf die Terasse direkt zu mir und fragte ob das mein Fahrrad draussen sei. Er hat offensichtlich mein Foto auf dem Ausweis gesehen und konnte mich so leicht finden. Die Australier sind nicht nur äusserst nett sondern auch noch sehr ehrlich.

Ich kann wieder fliegen!

Vreni ist am Sonntag von Perth aus nach Hause geflogen. Peter fährt noch einmalRichtung Norden um dort noch einmal Pinacle und Gravity Museum zu besichtigen.

Ich fuhr von Pert Richtung Osten in die Kornkammer von Australien in the Eastern Wheatbelt. Soweit das Auge reicht, bis an den Horizont, sind die Felder noch grün angepflanzt. In Narembeen habe ich eine Austellung Grain Discovery Center besucht, wo man über die Vergangenheit und Zukunft der Farmbetriebe informiert wird.

Für die Bearbeitung dieser riesigen Felder benötigt man auch riesige Landwirtschafts-Maschinen.

Die riesigen Mengen an Getreidekorn Werden. It der Bahn abtransportiert. Es hat viele Sammelstellen wo die Ernte hingebracht wird und dann über Silo und Gebläse in die Bahnwagons verladen werden kann.

Das Highlight der Region ist natürlich the Wave Rock. Eine 15 m hohe Granitwelle. Die nahezu kahle, 110 m lange Felsformation sieht aus wie eine Welle, die kurz vor dem Brechen erstarrt ist. Sie ist mit ihren grauschwarzen Streifen, die das Ergebnis von Wasserabflüssen sind, ein Teil des Hyden Roch.Das Alter wird auf 2700 Mio. Jahre geschätzt. Leider ist das Bild der Welle durch niedrige von Menschenhand errichtete Steinmauer getrübt. Die Mauer leitet das Regenwasser vom Hyden Rock in ein Trinkwasser Reservoir.

In Banvbury einer grösseren Stadt haben wir zwei Nächte auf einem Parkplatz direkt am Meer übernachtet, weil es regnete und wir nicht im Regen weiter fahren wollten.

Weiter nach Süden mit Zwischenstopps in Busselton und Margaret River bis zum Nationalpark Leeuwin wo wir wieder zwei Tage verbringen wollen.

Busselton mit der 1,8 km langen Jetty, der längsten auf der Südhalbkugel.
Es fährt sogar ein Personenzug bis an die Spitze der Jetty

Margaret River ist bekannt durch den Weinanbaugebiete, Über 100 Weinproduzenten stellen hier ca. 20% der australischen Qualitätsweine her. Ausserdem ist es ein guter Platz zum Surfen.

Warnsignal wenn Haie in der BUcht sind