Osttürkei

Samatag 12. Oktober 2013 / 360 km von Beysehir nach Göreme

zuerst fuhr ich zur alten Moschee (1229) in Beysehir. Weil ich aber bereits um 8 Uhr losfuhr, war die Moschee noch geschlossen. Eine Frau wollte den Iman anrufen, damit er die Moschee öffnet. Also es gibt noch andere Moscheen und so dringend war es dann auch nicht.

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Weiter ging die Fahrt über gut ausgebaute Strasse auf einer Hochebene Richtung Landesinneren nach Konya. Dort besuchte ich das Kulturmuseum und das ehemalige Derwisch Kloster. Die Moschee aus dem 16 Jahrhundert durfte auch besichtigt werden.

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Über fast wüstenartiges Gebiet ging die Reise weiter. Unterwegs besuchte ich in Sultanhani eine Karawanserei 13 Jhdt. welche damals ein Etappenziel entlang der Seidenstrasse war.

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Nun war es nicht mehr weit zum Tagesziel Göreme, wo wir drei Nächte bleiben werden.

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Am Abend fuhren wir Schweizer mit dem Taxi nach Göreme um dort ganz ausgezeichnet zu essen.

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Sonntag 13. Oktober 2013 / 0 km
Aus dem Womo heraus konnte ich heute die vielen Ballone sehen, mit welchen wir morgen früh über Göreme fahren werden

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Um 9 Uhr wurden wir mit dem Bus abgeholt für unseren Tagesausflug durch Kappadokien. Yasar, der Besitzer des Campingplatzes der ausgezeichnet Deutsch spricht, begleitete uns sehr sachkundig den ganz Tag über. Natürlich musste auch noch ein staatlicher zugelassener offizieller Führer mit dabei sein, damit alles seine Richtigkeit hat. Erster Halt in Göreme, einer surrealen Tufflandschaft. (Weltkulturerbe). Felsenwohnungen und Tuffsteinhäuser bilden ein unglaublich schönes Gesamtbild. Die bizarre Landschaft Kappadokiens entstand durch den Ausbruch von Vulkanen. Asche und Lava ergossen sich über das Land, der Tuff wurde drübergespült. Wind und Wetter formten im Laufe der Zeit diese phantastischen Gebilde. Erste Behausungen wurden schon vor 6000 Jahren im Tuffstein gebaut.

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Zweiter Halt bei der unterirdischen Stadt Kayamakli. Tausende Menschen versteckten sich in den unterirdischen Labyrinten im 6. + 7. Jhdt. vor den arabischen und persischen Armeen. Die unterirdischen Stätten von denen es viele gibt, waren mehrere Stockwerke tief und boten vielen tausend Menschen Platz. Es soll ca. 300 solche unterirdischen Stätte geben, von denen 40 bis heute gefunden wurden. In diesen Stätten wurden später bis zum 14 Jhdt. Über tausend Höhlenkirchen und Klöster in byzantinischer Kunst erstellt.

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Die Gänge sind sehr eng, teilweise musste man tief gebückt durch die Verbindungstunnels gehen.das kommt mir vor wie Maulwurfsgänge.

Dann ging’s zum gemeinsamen Mittagessen.

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Anschliessend ein kleiner Verdauungsspaziergang zu Höhlenkirchen mit rel. Gut erhaltenen Malereien aus der christlichen Geschichte.

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Man spürt hier in der Gegend einen orientalischen Einfluss, war ja auch die Gegend wo die Seidenstrasse mal durch führte.

Montag 14. Oktober 2013 / 0km
Tagwache um 5 Uhr, dann zum Startplatz der Ballone. Es war einfach Traumhaft diese Ballonfahrt über das in der Sonne erwachende Kappadokien-Land.

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Punktlandung direkt auf dem Anhänger.

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Nebst Champagner zur Landung gab’s noch eine Urkunde.

Um 11 Uhr gingen wir dann auf eine 2 1/2 Stunden lange Wanderung.

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Am Abend fuhren wir alle zusammen mit einem Bus zum gemeinsamen Nachtessen. Anschliessend ging’s in eine Karawanserei. Dort folgten wir einer Vorführungder Derwischen. Es war eine sehr andächtige Semâ Zeremonie, mit Flötenspieler, Gittare und Trommel. Es begann mit Gebeten gefolgt von Musik und sich über lange Zeit drehenden 5 Semâzen (5 Männer mit weissen Röcken).

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Wehn es interessiert (hier klicken):
Tanz der Derwische

Weiter mit Ankara

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