OMAN Nord bis Muscat

32. Tag/ 230 km

Zum Jahresende ist Kostia unser Hauptreiseleiter nun zu uns gestossen. Arthur ist von Dubai aus nach Hause geflogen und wird im März wieder zu uns stossen. Kostia ist Politologe und kann uns sehr viel interessantes über Land und Leute und auch über Weltpolitik erklären.

Nach der gestrigen Silvester Feier fuhren wir heute In den nördlichsten Zipfel des Oman. Wir stehen für 3 Nächte direkt am Strand in der Nähe von Khasab an der Strasse von Hormus. Der Grenzübertritt war auch wieder mit viel Wartezeit verbunden, dich wir alle haben uns ja daran gewöhnt. Uns kann man nicht aus der Ruhe bringen.

33. Tag / 0km

Eine Dhau Kreuzfahrt im Khor Sham. Das ist ein 16 km langer Fjord mit kristallklarem Wasser, von Bergen umgeben. Wir sahen kleinere Fischerdörfer, wo keine Strassen mehr hinführen. Die Kinder werden jeden Samstag per Boot nach Khasab zur Schule gebracht und kehren mittwochs wieder zurück ins Dorf. Auch Delphine haben wir viele gesehen, manche haben unser Boot 

 

 

 

 

Unser Kapitän.

 

 

34.Tag / 0km

Am vormittag besuchten wir das sehr schöne Kashab Castle.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Nachmittag wanderten wir durch einen Canyon.

 

35. Tag / 240 km

Weil Kashab eine nördliche Enklave von Oman ist, mussten wir heute noch einmal die Vereinigten Arabischen Emirate durchqueren um nach Hatta zu gelangen. Nun stehen wir in der Nähe der sog. Heritage Village, welche wir Morgen besichtigen wollen.

 

36. Tag / 210 km 

Am Vormittag besuchten wir ein rekonstruiertes Dorf, wo man traditionelle Häuser besichtigen konnte.

Panorama von Hatta.

 

 

 

 

 

 

 

 

 Nun sind wir wieder im Oman und bleiben da für die nächsten zwei Monate. Erster Halt am Omanischen Golf bzw. arabischem Meer, welches an den indischen Ozean grenzt, in Sohar. Hier wurde der legendäre Sindbad der Seefahrer geboren

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

37. Tag / 210 km

Fischmarkt in Sohar. 

 

 

 38. Tag / 180 km

Wunderschöne Fahrt ins Gebirge. Die Strasse führte durch mehrere Wadis, die mit Ausnahme von einem kein Wasser führten. Das Eine war aber leicht zu durchqueren, weil nur wenig Wasser auf der Fahrbahn lag. Wir übernachteten in der Wüste in der Nähe von Yangul. Nun sind wieder zwei örtliche, Arabisch und Deutsch sprechende Führer zu uns gestossen und begleiten uns durch das ganze Sultanat. Wir grillierten Fische am Lagerfeuer und erfuhren von Hamdi unserem arabischen Guide so manches über die Geschichte und das Leben im Oman.

 

 

 

 

Mondaufgang am Lagerfeuer.

39. Tag / 110 km

Weiter durch die Berglandschaft bis zum Fort von Nakhl.

Das Fort von Nakhl

 

 

Weiter zu den warmen Quellen wo wir übernachteten.

40. Tag /  70 km

Heute war wieder mal eine Wanderung angesagt. Wir fuhren zum Wadi Al Abyad und wanderten dort 2 Stunden in das Wadi hinein und wieder zurück. Für Heute hatte ich mich also wieder einmal genug kasteit. Am Nachmittag trafen wir uns alle am Strandplatz am omanischen Golf am beliebten Sawadibeach, wo ich zur Abkühlung gleich ein Bad im Meer geniessen konnte.

41. Tag 115 km

Nach Muscat führte unsere Tagesetappe heute. Zuerst noch ein Zwischenstopp an einer Fischversteigerung.

 Er ruft den Preis und schiebt dann mit seinem Stock den Fisch zum Käufer.

 

42. Tag / 0km

Muscat, eine wirklich unglaublich schöne Stadt. Wir stehen mit unseren Womos für 3 Nächte am Ryam Park. Heute Vormittag besichtigten wir die eindrucksvolle und landesgrösste Sultan Qaboos Moschee. Dann das Zubair Hausmuseum, wo man leider nicht fotografieren durfte. Auch den Regierungssitz den Al Allam Palast besichtigten wir von Aussen.

Opernhaus

 

Das ist unser Arabisch Deutsch sprechender Führer Hamdi, welcher uns auf der ganzen Oman Tour begleitet und uns schon manchen Abend und hier in der Moschee auch, so viel Interessantes erzählen konnte.

Regierungssitz Al Allam Palast.

Die Jacht von von Sultan Qaboos, bisher die dritt grösste Privatjacht der Welt, nun baut einer eine grössere, so das der Sultan wohl oder übel eine neue Jacht bauen lassen muss!

 

 

43. Tag / 0 km

Heute erweiterten wir unser Wissen und besuchten 3 Museen. Baitel Baranda, Museum für Geologie, Naturkundemuseum und Öl- und Gasmuseum.

 Das ist ein Weihrauchbaum.

Zum Mittagessen waren wir bei unserem zweiten  Arabischen Guide Chalid eingeladen. Es ging sehr traditionell zu. Männer im Gastraum rechts und Frauen im Gastraum links. Seine Frau durften wir Männer nicht sehen. Das Essen war sehr gut.

Chalid der Hausherr erwartet und begrüsst uns an der Haustüre. Salam Alaikum.

Man sitzt am Boden, die Speisen werden auf den Teppich gestellt.

 

 

 

 

 

Am späteren Nachmittag fuhren wir mit den Womos zum Yachtclub, wo wir uns noch im Meer abkühlen konnten. Wir stehen über Nacht im Yachthafen.

44. Tag / 30 km

Nun folgen die kurzen Tagesetappen, wo wir uns sowohl am Meer als auch in den Bergen erholen wollen. Für die nächsten 20 Tage bis Salalah sind wir in der Natur. Ich werde wohl weniger Gelegenheit haben, meinen Reisebericht hoch zu laden.

Doch bevor ich abtauche noch einmal 1001 Nacht schnuppern. Also zum Frühstück Kaffe in das legendäre Al-Bustan Palace Hotel (Ritz Carlton), welches wohl nicht zu Unrecht wiederholt als „Best Hotel in the Middle East“ ausgezeichnet wurde. Beim Eintritt raubt einem nicht nur die weihrauchverhangene Luft den Atem, sondern auch der Anblick der 40 m hohen, mit Brunnen, Spiegeln und Marmor geschmückten Lobby mit dem Swarovski-Kronleuchter.

 

Genug! Nun ab in die Natur.

 

 

 

 45. Tag / 90 km

Bis zum Wadi Dayqah wo wir gleich unter einer Staumauer übernachten führte unsere heutige Tagesetappe über eine Piste, welche aber gut befahrbar war. Heute war der Himmel am Vormittag bedeckt, doch bereits am Nachmittag schien die Sonne wieder wie gewohnt. Heute hatte ich gleich zwei schöne Erlebnisse. Zuerst kaufte ich unterwegs in einem kleinen Laden ein. Ich sollte 3.5 Omani Rial bezahlen, hatte aber nur zwei Noten zu je 1 Rial und eine Note a 20 Rial, das sind CHF 52.50. Der Ladenbesitzer hatte aber kein Wechselgeld. Ein Kunde hinter mir sagte er würde die mir fehlenden 1.5 Rial für mich bezahlen (CHF 4.–). Ich wollte das eigentlich nicht annehmen, aber er bestand darauf und his mich im Sultanat willkommen. 


Das zweite schöne Erlebnis war, dass ich drei junge Frauen in ihren schwarzen Umhängen traf, die mir spontan selbst gebackene Küchlein anboten. So kamen wir ins Gespräch, sie konnten gut Englisch. Sie fragten mich ob sie fotografieren dürfen, was ich natürlich mit ja beantwortete. Sie liesen sich aber nicht fotografieren, sie meinten sie seien zwar sehr liberal, doch lebten in traditionellen Familien u d die würden das nicht gerne sehen. Die drei kamen dann sogar in mein Auto und setzten sich auf die Bänke und liesen sich das Innere meines Womos erklären. Das hätte ein einmaliges Bild gegeben, doch leider….

Am Nachmittag brachen wir zu einer kurzen Wanderung ins nächste Dorf auf. Dort sprach Hamdi unser Arab.Führer mit dem Dorfältesten. Dieser lies einen Teppich ausbreiten, servierte Orangen, Datteln und Kaffee mit Kardamom. Wir erfuhren wieder viel über das Leben im Oman und waren wohl für das ganze Dorf eine kleine Sensation.
 
 
46. Tag / 110 km
Die heutige Fahrt, welche bereits um 7 Uhr in der Frühe begann, war ein wirkliches Abenteuer. Die Piste führte durch mehrere Wadis über Berg und Tal. Ich wunderte mich selbst, das mein Auto diese Fahrt auf teilweise recht sandiger Piste mit machte. Nun ich war wieder einmal zuerst am Startpunkt zur angesagten Wanderung. Nicht alle Fahrzeuge erreichten diesen Treffpunkt. Wir Schweizer, Irene und Hans, Barbara und Heieri, sowie Hannes und ich wanderten und kletterten durch das wunderschöne Wadi Suwayh bis zu einem grossen Wasserbecken wo es dann nicht mehr weiter ging.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Ausfahrt bis wir die Zivilisation wieder erreichten war nicht minder abenteuerlich. Die Sandpiste führte an einigen Stellen durchs Wasser und war wieder eine Berg- und Talfahrt. Zeit zum fotografieren blieb mir nicht. Ich musste mich voll auf’s Fahren konzentrieren. es hat so kräftig geschüttelt, das mir der Anschluss der Gasflasche aufgegangen ist und es plötzlich kräftig nach Gas roch!

Zweite Tagesetappe beim Sinkhole. Es handelt sich um eine frühere Höhle, deren Decke eingestürzt ist, wodurch ein tiefes mit schönen blaugrünen Wasser gefülltes Loch entstanden ist.

 

Die Tagesetappe endete am schönen Strand in der Nähe von Fins, wo wir direkt am Meer übernachten werden.

47. Tag 30 km

Eine recht anspruchsvolle Wanderung führte uns heute ins Wadi Ash-Shab. Eine der spektakulärsten Wadi-Wanderungen Omans.

Wir Schweizer sind natürlich wieder wie Gämsen, weit in das Wadi hinein gewandert.

 

 Auch Bollywood benutzt das schöne Wadi als Kulisse“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

48. Tag / 0 km

Ruhetag am Meer

 

49. Tag / 70 km
Nach dem kurzen Abstecher zum Wadi Tiwi, sind wir nach Sur gefahren. Sur ist die letzte grosse Stadt vor Salalah, wo wir Anfang Februar ankommen werden. Also galt für Heute noch einmal einkaufen in einem Supermarkt, um sich mit dem notwendigsten einzudecken.
In Sur besuchten wir eine Schiftswerft wo noch Dhau-Boote hergestellt werden. Als Übernachtungsplatz stehen wir an einer Lagune, auf einer Anhöhe, wo man einen wunderbaren Blick auf die Stadt hat.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

50. Tag / 60 km

Heute verbrachte ich den Vormittag noch in Sur mit Coiffure Auto waschen. Dann ging es ab an den Srand nach Ras al Jinz, wo wir heute Abend auf Beobachtungsstation gehen und die Meeresschildkröten bei der Eiablage beobachten wollen.

WEITER GEHT DER BERICHT UNTER OMAN Süd

 

 

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