Melbourne

Am ersten Tag gingen wir zu Fuss zum Queen-Victoria-Markt. Dieser Markt ist eine der großen Sehenswürdigkeiten in Melbourne. Das Gelände ist mit rund sieben Hektar einer der größten Freiluftmärkte der südlichen Hemisphäre. Der Markt repräsentiert einen Teil von Melbournes Kultur und Geschichte. 

Das sind noch moderate Preise, aber vieles ist seht teuer.

Melbourne mit seinen ca. 5 Mio. Einwohnern, die zweit grösste Stadt Australiens, hat wie jede Grosstadt viele Einkaufszentren. In der Innenstadt wo wir für 14 Tage wohnen kann man in der Tram Free Zone gratis die Straßenbahn benützen. Es hat alte aber auch moderne Strassenbahnen.

Aus dem 120 m hohen Riesenrad haben wir die Innenstadt von oben besichtigt.

Aber auch von unserem Appartement im obersten 45. Stock haben wir eine gute Aussicht.

 Wie man sieht wird viel und vor allem in die Höhe gebaut.

Das 120 m hohe Observation Wheel ist ein grosses Riesenrad im Stadtteil Waterfront City in den Docklands von Melbourne. Es wird von seinen Betreibern als „das einzige riesige Beobachtungsrad der südlichen Hemisphäre“ beschrieben.


 Der Shot Tower ist der Mittelpunkt des Einkaufszentrums City Mal. Der Kegel wurde gezielt zum Schutz des National Trust-Gebäudes errichtet und steht im Mittelpunkt des Einkaufszentrums.


Das Eureka Turm ist 297 m hoch. Das Skydeck ist die höchste Aussichtsterasse im 88 Stockwerk auf 285 m Höhe in Melbourne und der ganzen südlichen Hemisphäre. Bei wind kann sich der Wolkenkratzer an der Spitze, wo wir waren, in einem Radius bis zu 30 cm bewegen. Die obersten 10 Stockwerke sind mit 24 Karat Gold beschichtet. Auf einer ausfahrbaren Plattform mit Glasböden und Glaswänden kann man seine Schwindelfreiheit testen.

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Die Glaskabine wird wie eine Schublade ausgefahren. Glasboden und Wände sind undurchsichtig. Erst wenn die Schublade mit den Passagieren ausgefahren ist, werden die Glasflächen mit lautem Knall durchsichtig.


Beschreibung

Der Yarra River ist ein Fluss im Süden des australischen Bundesstaates Victoria. An ihm wurde 1835 die Stadt Melbourne gegründet.

Zwei Tage hinter einander sind wir mit dem Sightseeing Bus durch Melbourne gefahren.

Ist das nicht praktisch?


Trump ist nicht alleine


Am Nachmittag besuchten wir das Melbourne Museum. Das Museum wurde im November 2000 eröffnet. Der architektonisch anspruchsvolle Bau beherbergt auf rund 80.000 Quadratmetern über 16 Millionen Exponate. Eine bedeutende Attraktion ist die 30 Meter hohe Forrest Gallery, in der 82 Pflanzen- und 25 Tierarten vorhanden sind. Ausgestellt werden unter anderem eine ganze Reihe australischer und chinesischer Dinosaurier.

Im Crown Restaurant wurden wir excellent bewirtet.

Im Europa night market, den wir besuchten kann man sowohl Schweinshaxen als auch Raclette bekommen.

Gute Nachricht in der Nacht vom Mittwoch auf Donnerstag ist die Morning Cherry in Melbourne nach 43 Tagen auf See angekommen.

In den Hafen konnten wir nicht, aber wenigstens vom Zaun aus konnten wir uns versichern, das wir unserem Ziel, unsere Womos zu bekommen, einen Schritt näher gekommen sind.


Am Samstag besuchten wir den Zoovon Melbourne. Der Zoo befindet sich im Royal Park. Es hat sehr schöne Grünanlagen mit üppigem Bewuchs, aber leider sind die Gehege teilweise etwas veraltet.

Der Wombat gehört ebenso wie Känguru und Koals zu den Beutelsäugern und ist in Australien beheimatet. In ihrem Aussehen ähneln sie ein wenig den Waschbären. Innerhalb der Familie der Beuteltiere unterscheidet man die Gattungen Nacktnasen- und Haarnasenwombats, die wiederum in Nördliche- und Südliche Haarnasenwombats unterteilt werden.

Koala


Koalas fressen ausschließlich Eukalyptusblätter und Eukalyptusrinde. Die Gesamtpopulation der Koalabären in Australien wird auf 60.000 Tiere geschätzt. Deshalb wird der Koala von der Weltnaturschutzunion (IUCN) als gefährdete Tierart eingestuft. Koalas schlafen jeden Tag über 18 Stunden, um Energie zu sparen. Die restliche Zeit wird mit Nahrungsaufnahme verbracht.Koalas schlafen jeden Tag über 18 Stunden, um Energie zu sparen. Die restliche Zeit wird mit der Nahrungsaufnahme verbracht. Nach der Geburt krabbelt das Jungtier in den Beutel der Mutter und verbleibt dort für 6 Monate.

Der Tasmanische Teufel, auf dem australischen Festland ausgestorben, kommt heute nur noch auf Tasmanien vor. Ein Beuteltier, eng mit den Beutelmardern verwandt. Mit dem in Australien ausgestorbenen Beutelwolf besteht allerdings nur eine entfernte Verwandtschaft. Tasmaniens bekanntestes Beuteltier bekam seinen Namen wegen seines aggressiven Verhaltens, seines lauten Kreischens und weil er bei Erregung rote Ohren bekommt sowie einen üblen Körpergeruch verströmt. Weltweit bekannt wurde der „Tasmanian Devil“ nicht zuletzt durch Taz, der Comic-Figur in der Bugs Bunny Zeichentrick-Serie.

Auf dem Rückweg sind wir noch einmal zum Victoria Markt gegangen. Der VIC-Market liegt unweit von unserem Appartement.

Wir besuchten am Sonntag das ehemalige Gefängnis von Victoria. Es wurde 1841 begonnen und stetig weiter ausgebaut. 1924 wurde es geschlossen und dient heute als Museum und gibt einen Einblick in das Gefängnisleben des 19. Jahrhunderts. Es war Schauplatz von 135 Hinrichtungen und beherbergte manche der berüchtigtsten Verbrecher Victorias.

Wir besuchten auch den Gerichtssal und wurden für kurze Zeit auch in einer Zelle eingesperrt.


Das Straf- und Reformsystem basierte auf zwei Fundamenten- Schweigen und Einzelhaft. Täglich 1 Stunde Sport im Alleingang. die restlichen 23 Stunden in leinen Zellen in Einzelhaft. Unterhaltung untereinander war verboten.

Zuerst als Richter, dann als Gefangener!

Endlich nach sooooo langer Wartezeit bekamen wir am Donnerstag 18.4 die Nachricht, das eines von beiden Wohnmobilen die Quarantäne-Kontrolle bestanden hätte. Leider muss Peters Wohnmobil noch zu eine Nachreinigung und diese wird erst am 24.4.durchgeführt, sodass Peter ins Hotel ziehen musste um dort weiter Geduld zu üben. Wir sind dann gemeinsam zum Hafen gefahren und haben das notwendige Prozedere über uns ergehen lassen, bis dann endlich ein Fahrer mein Womo aus dem Hafengelände raus gefahren kam. Wie erwartet war die Starterbatterie leer, so dass mit Hilfe des Hafen-Mitarbeiters überbrücken mussten. Dann sind wir zum Flughafen zu unserem Agenten gefahren um dort die beiden Carnet abzuholen. Zwischenstopp in einem Baucenter um eine Gasflasche zu kaufen. Da sprang der Motor schon wieder nicht an! Ein Passant half uns dann wieder zum Überbrücken. Nach kurzem Lebensmitteleinkauf (bei laufendem Motor) habe ich Peter noch zum Hotel gefahren und bin dann eiter zum Campingplatz. Der war aber leider schon geschlossen. Also habe ich die Nacht ohne Wasser im Tank auf dem Parkplatz verbracht.

Nun, Karfreitag bin ich also im Campingplatz und konnte anfangen mein Auto einzurichten, Wasser zu tanken und Gasflasche durch zersägen des Zwischenbodens einzubauen. Peter hilft mir dann am Samstag den Gasanschluss auf die Australischen Gasadappter anzupassen.

Am Karfreitag ist hier auch alles geschlossen, so geniesse ich einen Ruhetag bei 25°C im Schatten.

Ostersamstag, alle Läden haben wieder geöffnet, also noch einmal zum Baumarkt wo mir Peter dann auf dem Parkplatz den Gasanschluss angepasst hat. Im Anschluss sind wir bei der Marina zum Mittagessen gegangen und haben den Nachmittag im Schatten auf dem Campingplatz verbracht, wo ich doch noch einen Platz bekommen habe.

Ostersonntag, Melbourne kennen wir inzwischen ganz gut. Also sind wir heute nach Ballarat, etwa 120 km west-nordwestlich von Melbourne gefahren. Ballarat ist eine Stadt mit etwa 86.000 Einwohnern im Bundesstaat Victoria. Sie ist die drittgrößte Stadt des Staates und eine der größten nicht an der Küste gelegenen Städte in Australien. Als man in der Region 1851 das erste Gold fand, strömten aus aller Welt Tausende von Glücksrittern nach Victoria, um sich schnellen Reichtum zu sichern. Im Freilichtmuseum welches Ziel unseres Ausflugs war, bekommt man einen Eindruck vom damaligen Goldgräber-Leben.

Freilichtmuseum Sovereign Hill

Ostermontag habe ich in aller Ruhe auf dem Campingplatz das Wohnmobil weiter eingerichtet, es musste ja alles in den Kästen verstaut werden. Nun kann ich es dort platzieren wo es hin passt!

Auch das Fahrrad habe ich ausgepackt und bin damit zum Einkaufen gefahren. Linksverkehr mit dem Auto ist kein Problem, aber mit dem Fahrrad fühle ich mich beim rechts Abbiegen noch sehr unsicher. Da ist es besser abzusteigen und das Rad über die Kreuzung zu schieben.

The Royal Botanic Garden ist mit 1,6 Millionen Besuchern eine der beliebtesten Touristenattraktionen. Zu den Dauergästen zählen übrigens auch viele Vögel, darunter schwarze Schwäne, Kakadus und Kookaburras. Rosen, Palmen, Kakteen und 14 weitere „Sammlungen“ der unterschiedlichsten Pflanzenfamilien sind in den weitl’ufigen Parkanlagen zu sehen. Sogar ein Stück heimischer Regenwald steht mitten in der Stadt.



24. April, ein Freudentag, heute ist auch Peter‘s Wohnmobil aus der Quarantäne entlassen worden. Nun können wir am FReitag endlich los fahren.

Am 25.April ist wieder ein Feiertag in Australien. Der ANZAC Day ist ein nationaler Gedenktag an den 25. April 1915, Jahrestag der ersten Militäraktion von australischen und neuseeländischen Truppen sowie Soldaten aus Tonga im Ersten Weltkrieg. Dafür steht auch ein grosses Denkmal Shrine of Remembrance.

Freitag 26. April 2019.
Nun können wir endlich los fahren. Von Melbourne geht es auf die Great Ocean Road. Wir haben uns wie vereinbart, in Lorne getroffen und zusammen Mittag gegessen. Die Great Ocean Road ist eine 243 km lange Straße, die entlang der Südküste verläuft. Sie gilt als eine der bekanntesten Scenic Routes bei Touristen in Australien. In einer Studie wurde festgestellt, dass jährlich zwischen 6,5 und 7,5 Millionen Besucher in die Region der Great Ocean Road kommen. So hat es entsprechend viel Verkehr. Frei Übernachten ist überall verboten. Deshalb sind wir in Way River auf einen Campingplatz gefahren. Die Campingplätze in Australien sind sehr teuer. 48 AUD für eine Nacht das sind 34.— für einen einfachen Platz, wo man nicht einmal die Toiletten-Kassette entleeren kann.

Am Morgen bemerkte ich, das meine Brille noch oben im Bett lag. Also kurz hoch krabbeln Brille fassen und dann………..ein unverzeihlicher Fehler ….. rückwärts runter und die Trittstufen verfehlt. Katsch lag ich auf dem Rücken am Boden. Arme an den Trittstufen aufgekratzt und blutend…nicht schlimm, aber der Rücken ? Ich kann mich nur noch langsam bewegen weil es bei jeder Lageveränderung schmerzt es. Sitzen und fahren geht deshalb weiter entlang der Great Ocean Route mit Abstecher in die nahen Berge im Otway Nationalpark. Dort führete die Fahrt durch einen atemberaubenden Regenwald mit hohen Eukalyptus Bäumen und über mannshohem Farn. Im Otawy stehen die letzten Urwälder des südlichen Australiens. Am stürmischen Cape Otway haben wor den 1848 erbauten Leuchtturm besichtigt und anschliessend im nahen Campingplatz übernachtet. Hier soll es nebst vielen Vogelarten auch viele Koalas geben. Leider habe ich bisher noch keinen gesehen.

Der Schmerz im Rücken ist durch eine unglückliche Bewegung noch stärker geworden. Aus diesem Grunde bleiben wir einen Tag länger auf dem Camping in Cape Otway.

Nachdem ich am Sonntag keine nennenswerte Unterstützung im Spital von Apollo Bay bekommen hatte, fuhr mich Peter wieder zurück zum Camp. Am Montag sind wir beide dann früh los gefahren, haben unterwegs noch eine Känguru Herde und auf der Strasse zwei überfahrene Wombats gesehen. Kurz nach 9 Uhr war ich im Spital von Colac und wurde dort gründlich untersucht und geröntgt. Diagnose wahrscheinlich eine Rippe gebrochen, genau könne man das auf dem Röntgenbild nicht erkennen. Man gab mir ein sehr starkes Medikament das mich schwindlig machte und verbot mir weiter zu fahren. Peter hat inzwischen einen Campingplatz am See gefunden, dort gewartet und mich dann mit Taxi so gegen 13 Uhr abgeholt und gleich meinen Camper zum Platz am See gefahren. Mit zwei Arten von Schmerztabletten werde ich also die nächsten Wochen (man rechnet mit 6 Wochen) weiter verfahren. Ausserdem musste ich Ballons kaufen und diese jeweils aufblasen, damit meine Lunge was zu tun hat.

Kommentare
  1. Rolf Klein sagt:

    Hallo Ralf
    Gerne beantworte ich deine Fragen zum HRZ wie folgt: Ja, ich bin sehr zufrieden und bereue den Kauf auf keinen Fall. Ich musste ein Jahr ab Bestellung bis zur Lieferung warten. Das Fahrzeug bekam ich im November und hatte deshalb kaum Gelegenheit es richtig auszuprobieren. Also gab ich es so neu wie es war auf‘s Schiff und legte dan in Australien 33‘000 km zurück. Ich fuhr viel im Outback auf gravel und unsealed- Roads. Alles ging gut, keine Panne, kein störendes LED das irgend einen Fehler angezeigt hätte. Ich schätze am Ausbau des HRZ vor allem das abklappere Bett, die grosse Dusche, den vielen Stauraum im Inneren, als auch die Möglichkeit grosse Eurobehälter vom Heck her einschieben zu können. Viele Grüsse Rolf

  2. Ralf Wöstmann sagt:

    Hallo Rolf,
    wie zufrieden bist Du mit dem HRZ Sahara?
    Gibt es Schwachstellen?
    Würdest Du ihn Dir nochmal kaufen?
    Kannst Du mir evtl Tipps geben, worauf man achten sollte? Empfiehlst Du eine bestimmte Ausstattung? Ich überlege, mit auch einen zu bestellen.
    Deine Reisen sind toll! Ich war vor Jahren auch mal für 3 Monate in Australien. Würde sofort wieder hin…
    Viele Grüße
    Ralf

  3. Rolf Klein sagt:

    Liebe Marina, lieber Rolf, danke für eueren Kommentar. Morgen 10.4 sollte das Schiff in Melbourne eintreffen. Ich bin gespannt was da alles auf mich zukommt. Ist das Auto und alles was da drin ist, nach der thermischen Behandlung noch OK? Und was wird vom Zoll und übrigen Behörden wohl alles noch verlangt? Nun ich werde es sehen und darüber im Blog berichten.

  4. Rolf und Marina sagt:

    Lieber Rolf, das Abenteuer Australien startet wie wir beim einloggen sehen. Wir wünschen dir eine wunderschöne Zeit mit viel interessanten und unvergesslichen Eindrücken in down under.
    Gesundheit und Glück und herzliche Grüsse Marina und Rolf

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