Mai 12/ Mexiko / USA New Mexiko / Texas / Louisiana / Florida

Sonntag 6. Mai 2012 // 360 km
Nach der rauschenden Saloon night, ging es trotzdem heute mit meiner allein Weiterreise durch die Südstaaten los. Zuerst fuhr ich noch ein Stück auf der Arizona Interstate Highway Nr. 10, nach Tucson,der zweit grössten Stadt Arizonas, um mir dort das Pima Air Museum anzuschauen. In Hallen und im riesigen Aussengelände sind über 200 hervorragend gepflegte überwiegend militärische Originalmaschinen, wie auch das Präsidentenflugzeug von John F. Kenedy, ausgestellt.20120506-205536.jpg20120506-205551.jpg20120506-205608.jpg20120506-205630.jpg20120506-205642.jpg20120506-205704.jpg20120506-205718.jpg20120506-205735.jpg20120506-205805.jpg20120506-205819.jpg20120506-205836.jpg20120506-205927.jpg20120506-205940.jpg20120506-205847.jpg20120506-210006.jpg

Super Constalation mit der Bezeichnung STAR OF SWITZERLAND.
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Weiter ging es zum grössten „Flugzeug-Friedhof“ der Welt, welcher sich in der trockenen Wüste Arizonas südlich von Tucson befindet. Leider ist das Gelände am Sonntag geschlossen, so dass ich nur mal aussen herum fahren konnte um mir ein Bild von dem riesigen Gelände zu verschaffen. Dort sind mehr als 20’000 Konservierte Flugzeuge geparkt.20120506-210810.jpg20120506-210828.jpg20120506-210933.jpg20120506-210952.jpg20120506-211015.jpg

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Weitere Bilder hier im Internet.

Und zum Abschluss dieses interessanten Tages fuhr ich noch Sahuarita um mir ein nukleares Raketensilo mit einer Titan Rakete anzuschauen. Das Silo,stammt aus den 60er Jahren. Man konnte alles anschauen und sogar bis zum Abschuss Kommando-Zentrum hinunter in das Silo steigen.Die Rakete ist die gröste welche von den USA je gebaut worden ist. Während des kalten Krieges stand die Titan Il, stets abschussbereit im Silo und wurde rund um die Uhr vom Militär betreut.

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Der berühmte Kasten mit dem Zündschlüssel, welcher nur von zwei Personen geöffnet werden konnte.

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Der gesteckte Zündschlüssel, welcher vom Kommandanten und am Nebenpult von seinem Stellvertreter ausgelöst werden musste. Die Befehle wären über Codes, vom Präsidenten der USA gegeben worden.

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Einstiegschacht zum Missile Silo.

More information and pictures on Internet

Dann ging‘ wieder auf die Interstatte Highway Nr. 10, diesmal Richtung Osten. in den USA gibt es fast in jeder Stadt einen R.V. Campground (recreational vehicle). So bin ich bis Willcox gefahren und habe mich dort auf einem der drei Campgrounds hingestellt. Jeder Platz hat Wasseranschluss, Kanalisationsanschluss und TV. Ich stehe hier ganz alleine auf diesem R.V. Platz und kann weil es auch WIFI hat, meinen Reisebericht aktualisieren.

Montag 7. Mai 2012 // 622 km

Trotz mehrmaligem verlassen der Interstatte Nr. 10, bin ich heute bis Van Horn gefahren. New Mexiko habe ich durchquert und bin jetzt in Texas. Das erste mal auf einem KOA canpground. die sid zwar relativ teuer, bieten aber alle den selben guten Komfort. Ich bin mehrfach vom Highway runter, weil ih unbedingt neue Pneus für mein Womo brauche. Leider bin ich bis jetzt nicht fündig geworden. Man kommt sehr gut voran. Die Höchstgeschwindigkeit schwankt zwischen 75 und 80 Meilen/ h. Diese Geschwindigkeit kann man problemlos halten, weil niemand schneller als erlaubt fährt. Man darf links und rechts überholen. Die Geschwindigkeit einmal auf dem Tempomat eingestellt, kann man stundenlang halten ohne je abzubremsen.

Dienstag 8. Mai 2012 // 629 km

Lange ging’s weiter durch die Wüste von Texas. Ich war abgesehen von ein paar Lastwagen fast alleine auf der Strasse. wahrscheinlich hat mir die Zeitumstellung von + 2 h zu schaffen gemacht. ich hatte auf einem der wenigen Rastplätze (die liegen meist mehr als 100 Meilen auseinander), halt gemacht, für einen Mittagsschlaf. Als ich erwachte stellte ich fest, dass ich eineinhalb Stunden geschlafen hatte. Gegen Abend kam ich dann in eine grünere Landschaft mit Büschen und ab und zu sogar einigen Bäumen. Ich übernachte nun hier in Kerrville und will Morgen erneut auf Reifensuche, denn heute hat es geregnet und da fühle ich mich mit meinen Slicks nicht mehr sicher.

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Mittwoch 9. Mai 2012 // 0 km

Heute bin ich in Kerrville geblieben. ich war in einem grossen Pneu Shop und habe dort über eine Stunde, den Verkäufer bedrängt um nach einer passablen Lösung zu suchen. Der hat alle möglichen Reifenfabrikanten angerufen und immer wieder gesagt, dass es für mein Auto keine solch kleinen Pneus mit so hoher Last gäbe. Nun versuchen wir Morgen etwas grössere Reifen aufzuziehen. Ich meine da sei noch ein wenig Spielraum im Radkasten.

Also habe ich heute einen Waschtag dazwischen geschaltet. War wieder mal notwendig.

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Donnerstag 10. Mai 2012 // 508 km

Ich hab die neuen amerikanischen Goodyear Reifen. Sie Sind nur wenig höher als meine bisherigen und vom Hersteller vorgeschriebenen Pneus. Aber Sie passten in den Radkasten und so kann meine Reise unbeschwert weiter gehen.

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Im strömendem Regen bin ich bis Houston gefahren. In der Stadt gab es mehrere Autobahnen, manchmal wie ein Spinnennetz mit mehreren Etagen übereinander und nebeneinander. Die Strasse führte durch die Innenstadt mit den Hochhäusern und dann über eine schöne Brücke bis zum Vorort Baytown am Gulf of Mexiko, wo ich übernachtet hatte.

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Freitag 11. Mai 2012 // 90 km

Heute besuchte ich das Nasa Space Center in Houston. Den ganzen Tag verbrachte ich dort. Es ist so interessant und wirklich gut gemacht. Ich war im Mission Control Center wo aktuell die Raumstation ISS überwacht wird. Auch im Trainingscenter der Astronauten gab es viel zu sehen. Auch die Film Darbietungen waren sehr gut gemacht, man hatte wirklich das Gefühl, direkt am Raketenstart dabei zu sein, ohrenbetäubender Lärm der Triebwerke, dass die Luft vibrierte. Das Jonson Sbace Center ist riesengross. Eine Stadt fûr sich, mit vielen Gebäuden und Strassen.

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Im Cockpit des Space Shuttels.

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Unterwasser Live Bild aus dem Trainingscenter

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Die Landung im Spaceshutle Simulator habe ich natürlich geschaft! (leider kein Bild).

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Die grösste je genaute Trägerrakete Saturn V, welche für die Apollo Flüge zum Mond eingesetzt wurde.

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Original Apollo Kapsel, welche auf dem Mond war zum anfasen (hier das Hitzeschild).

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Einmal selber ein Stück vom Mond betatschen.

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Im Innern der ISS Raumstation.

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Zum Abschluss ging es in die Trainingshalle, wo die Astronauten in der Handhabung der Geräte und Maschienen eingeübt werden.

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Auch für die zukünftige Mars Mission, werden hier schon die Handgriffe an entsprechenden Fahrzeugen geübt.

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Link zum Internet

Samstag 12. Mai 2012 // 535 km

Texas liegt hinter mir, nun bin ich in Louisiana, wo ich Morgen eine ehemalige Plantage, wo damals noch Sklaven gehalten wurden, besichtigen will. Entlang dem Highway welcher mittlerweile nicht mehr in der Wüste liegt und auch vielmehr Verkehr, aber auch vielmehr Fahrbahnen hat, gibt es an jeder Staatsgrenze und in jedem einigermassen grösseren Ort, ein Visitor- und Welkom- Center. Dort in diesen wirklich sehr schön gebauten Raststätten und Center, erhält man nebst Gratis Kaffe, viele Tipps und Unterlagen für Besichtigungen.

Heute, gerade bevor ich die Brücke über den Mississippi erreicht hatte, ist mir ein Fehler passiert. Ich hatte zu sehr auf die Wegweiser geschaut und ein Schild „keine Vorfahrt“ übersehen und einem anderen Autofahrer den Weg abgeschnitten. Kurz hinter der Brücke, als ich kam der Sheriff mit Blaulicht und hat mich gestoppt. Zuerst dachte ich ich hätte den Tacho nicht mehr beachtet. Nein, es war wegen der nicht gewährten Vorfahrt. Ich habe mich gebührend entschuldigt, er hat mich gebeten vorsichtiger zu fahren und damit war die Sache erledigt.

Ich wusste von meiner letzten Amerikareise, dass mit der Polizei nicht zu spassen ist. Auch Jeanette und Uwe hatten uns auch noch gewarnt, dass wir mit der Polizei vorsichtig sein sollen. Nicht aussteigen. Hände am Steuer und wenn er die Papiere verlangt zuerst fragen ob man aufstehen darf um sie zu holen. Bei Jeanette hat der Sheriff die Waffe gezogen, weil sie ohne Fragen aufgestanden ist. Also ich war schon ein wenig nervös, habe mich aber genau so verhalten. Yes Sir, oder yes Officer hören die sehr gerne.20120513-202037.jpg
Hier in der Nähe von diesem See hatte ich übernachtet. Doch baden ist verboten (siehe nächstes Foto).20120513-202934.jpg

Sonntag 13. Mai 2012 // 115 km

Besichtigung einer ehemaligen Zuckerrohr Plantage, Oak Alley Plantation. Die Plantage wurde 1839, also noch zur Zeit als Sklaven aus Afrika gekauft werden konnten, gebaut. Das Haupthaus wurde authentisch restauriert. Die ehemaligen Sklavenhäuser werden zur Zeit wieder hergestellt, wirken aber als Neubauten eher befremdend. Sehr schön sind die 300 Jahre alten Oak Bäume welche den Haupteingang zum Herrschaftshaus säumen.
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Mit dieser Glocke am Haupthaus, wurden den Sklaven Arbeitsbeginn, Mittagspause und Feierabend geläutet.

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In diesen Kesseln wurde Zuckerrohr zu Melasse gebrannt. Es entstand brauner Zucker.
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Sklavenhaus (neu erstellt)20120515-105305.jpg20120515-105326.jpg20120515-105352.jpg20120515-105411.jpg20120515-105441.jpg20120515-110131.jpg

Soviel hatte damals ein Sklave samt Kindern gekostet.

Montag 14. und Dienstag 15.Mai 2012 // 0 km

Zwei Tage verbrachte ich in der sehr schönen Stadt New Orleans. Wie erwartet hört man im French Quarter viel Jazz Musik. Die Häuser haben einen besonderen architektonischen Still. Im Garden Quarter kommt man an vielen Häusern von bekannten Schauspielern, Musikern und anderen Persönlichkeiten vorbei. Es hat viele Parks und das Schlendern entlang dem Mississippi ist ein Vergnügen.
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Mit Dampf betriebene Orgel auf dem Dach des Mississippi-Dampfers

Am zweiten Tag hatte ich das des 2. Weltkrieges besucht. Es war sehr interessant die ganze Geschichte aus sicht der Amerikaner zu sehen. Das Museum ist sehr gut und instruktiv agufgebaut. Dazu kann an noch einen grandios gemachten Film in 4D anschauen.

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Natürlich hat es auch Hochhäuser in New Orleans

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Mit der Fähre fuhr ich über den Mississippi, um die Stadt mal von der anderen Seite zu betrachten, dann ging es zu Fuss entlang dem Riverwook zurück zum Campground.

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Am Abend ging ich noch einmal ins French Quarter. Natürlich durfte ein Bummeln mit Bierbecher in der Hand (was ja eigentlich in Amerika verboten ist), entlang der Burbonstreet nicht fehlen.

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Mittwoch 16. Mai 2012 // 360 km

Vor der Abfahrt gab es heute Noch eine Überraschung. Die Autos hatte ich vorher schon bemerkt, aber noch niemanden gesehen. Uwe und auch Gabi und Dieter sind auf dem selben Campingplatz in New Orleans. Also gab es ein erneutes Wiedersehen und gleich wieder einen Abschied, weil ich heute weiter will.

Den Staat Mississippi habe ich in einem Stück durchfahren und bin nun schon in Alabama, immer noch am Golf von Mexiko. Der Übernachtungsplatz liegt direkt am Meer.

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Donnerstag 17. Mai und Freitag 18. Mai 2012 // 315 km

Beach Time!

Ich bin in Florida angekommen. Weil ich schneller als gedacht vorankomme, hatte ich mich entschieden, den Interstate Highway zu verlassen und entlang der Küste zu fahren. Florida ist wirklich ein einziges Ferien Paradies, mit wunderschönen Stränden entlang dem Gulf of Mexico. Schöne grosse Strandhäuser direkt am Meer. Die ganze Küste ist praktisch eine Stadt nach der anderen. Das Gebiet ist fast vollständig überbaut. Die Strassen sind mehrspurig, doch wegen der Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen 25 und max. 55 m/h kommt man nicht mehr so schnell voran.

Auf einer Landzunge vor Port St.Joe befindet sich der Nationalpark St. Joseph Peninsula State Park. dort hatte ich gestern im Internet den letzten freien Stellplatz direkt hinter einer Düne auf der Golfseite, für zwei Nächte reservieren können. Wunderschöner weisser Sandstrand und sauberes blaues Wasser zu baden.
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Samstag 19. Mai 2012 // 425 km

Weiter entlang der Westküste von Florida, heute vermehrt durch unbebautes Gebiet, bin ich in Crystal Bay auf einem schönen Campingplatz angekommen.

Sonntag 20. Mai 2012 // 272 km

Besuch bei Loraine einer Cousine von Bea und Josef ihrem Ehemann In Nogales. Sie hatten auch gerade Besuch von Jenny und Thim, eine der Töchter von Josef. Ich hatte Glück die beiden anzutreffen,denn bereits kommenden Mittwoch ziehen sie in ihr Sommerhaus nach Vermont. Das Haus in Florida grenzt direkt an einen kleinen See und Fluss. Im See hat es Alligatoren. Mit ihrem Boot können Sie durch die angrenzenden Flüsse direkt bis ins offene Meer fahre. Loraine hat uns alle zum Dinner in ein Restaurant am Intercoastal Waterway eingeladen. Dort hatten wir fein gegessen und sind dann noch an den Golf um Pelikane zu beobachten. Ich hoff, das ich mich mal in der Schweiz revanchieren kann!

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Montag 21. Mai 2012 // 95 km

Bis Fort Meyers auf den nächsten KOA Campground habe ich es heute geschafft.

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Dienstag 22. Mai 2012 // 195 km

Es ist gnadenlos heiss und auch sehr feucht hier. Heute bin ich bis Eveverglade City gefahren und übernachte in Chokoloskee Island. Am Nachmittag habe ich eine, vom Nationalpark angebotene Bootstour in die Mangroven Wildnis des Evergalde Nationalparks unternommen. Leider haben wir weder Manatees noch Alligatoren gesehen. Das Boot ist tief in den Mangroven Dschungel vorgedrungen. Dort haben uns plötzlich tausende von Moskitos umschwärmt. Es war nicht mehr schön. Eine Frau hat geweint, aber die Moskitos haben sie trotzdem weiter attackiert. Nach der Fahrt bin ich auf den Campingplatz und habe mich im Pool und anschließend im Jacuzzi abgekühlt.
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Mittwoch 23. Mai 2012 // 272 km

Eigentlich wollte ich heute Morgen noch einmal ein paar Runden im Pool drehen, doch kaum hatte ich die Türe geöffnet, stand ich wieder in eine Schwarm von Moskitos. Nun weis ich weshalb auf dem riesigen Camping Ressort zwar sehr viele Camper stehen, aber keine Leute zu sehen sind. Die sind alle weggefahren, wahrscheinlich Richtung Norden?

Trotzdem habe ich mich, bewaffnet mit Anti – Mückenspray heute noch einmal in die Everglades gewagt, denn eine Fahrt mit dem Airboat muss man einfach gemacht haben. Ich bin ohnehin übersäht mit zwickenden Moskitostich – Beulen und sehe aus wie wenn ich wildeBlatern oder Pocken hätte!

Die Fahrt war einfach toll. Moskitos hat es heute am frühen Morgen nich so viele gehabt, bzw. das Airboat war für die einfach zu schnell. Das Moorwasser in den Everglades ist nur wenige cm tief. Man hat Viele Krokodile und auch Schnauzen von Manetees (Seekühen) gesehen.

Video der Airboat Tour hier

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Soll angeblich nicht giftig sein.
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Anschliessend fuhr ich auf der Route 41 längs dem Nationalpark in östlicher Richtung und habe auch unterwegs viele Krokodile aus dem Auto heraus gesehen. Wegen einer grossen Wasserschildkröte die mitten auf der Strasse war, musste ich anhalten. Tiere haben ja vortritt. Von Florida City aus führt eine 61km lange Strasse im Everglade Nationalpark bis nach Flamingo, direkt bis ans Meer zur Florida Bay. Dort konnte ich im Nationalpark übernachten. Der Everglade Nationalpark umfasst eine Fläche von 6000 km2, wurde 1947 zum Schutz einer erstaunlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren in einer einzigartigen, subtropischen Szenerie gegründet. Zu den bedeutenden Arten gehören Alligatoren, Krokodile, Seekühe, Panter, Watvögel und Schlangen. Es hat viele ausgeschilderte Wanderwege, man kann Kanus mieten und zwischen den Alligatoren durchfahren, aber in der aktuellen Sommer- und Regenzeit ist es wegen der vielen Moskitos einfach nicht zu machen.

Donnerstag 24. Mai 2012 // 340 km

Aus der abgedachten Wanderung im Nationalpark wurde nichts, weil es sehr stark geregnet hat. Also verlies ich den Park wieder auf der selben Zugangsstrasse und fuhr weiter nach Key West. In der südlichsten Stadt der Welt war ich ja schon. Nun erreichte ich noch den südlichsten Punkt der USA.
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Die Fahrt nach Key West führt vom Festland ca. 180 km, über unzählige Brücken und Dämme. Beidseitig sieht man das blau- grüne Meer. Das Wetter hat sich vom Regen in strahlenden Sonnenschein verwandelt. Übernachtet hatte ich in Sugarloaf Key auf einem KOA.

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Freitag 25. Mai 2012 // 80 km

Bereits bei der Fahrt Richtung Key West hatte ich, in Long Key, im State Park einen Campingplatz mit Buchten direkt am Meer entdeckt. Also man kann ja mal fragen, auch wenn man keine Reservation hat und das Pfingstwochenende naht. Es hat geklappt. Ich bleibe also noch einen Tag auf den Key Islands.

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Samstag 26. Mai 2012 // 439 km

Am Morgen gab es doch noch eine kleine Wanderung im State Park. Nicht weit, es ist einfach zu heiss und vor allem zu Feucht. 20120527-173832.jpg20120527-173904.jpg20120527-173922.jpg

Die Reiße ging weiter. ich fuhr alles der Küstenstrasse entlang. Miami ist ein einziges Ferienparadies. Ich bin ohne gross anzuhalten, da einfach mal durchgefahren. Die Hotel d Privathäuser am Meer enden nicht, wenn man die Stadt hinter sich lässt. Ich habe immer gehofft, dass ich noch einen Campingplatz direkt am Meer finde. Das gibt es aber kaum. es gibt aber, wie ich zwischenzeitlich herausgefunden habe, jede Menge öffentliche Strände, mit riesigen Parkplätzen, Sanitäranlagen usw. Man muss dann einfach ein paar Schritte über die Dünen machen, wozu extra Holzstege da sind und schon ist man am herrlichen Sandstrand. Da gibt es dann die berühmten Türme für die Bay Watch. Alle diese Parks sind kostenlos.

Trotz langsamer Fahrt auf Der Nebenstrasse bin ich bis Fort Pierce gekommen.
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Sonntag 27. Mai 2012 // 172 km

Heute hatte ich mal einen Beach Park besucht und dort mich mal in den riesigen Wellen des Atlantiks abgekühlt. Anschliessend setzte ich mich unter ein Holzdach mit Picknickbänken und hatte so Gelegenheit wieder einmal ei. Buch zu lesen. Die Fahrt ging dann weiter bis Titusville, weil ich hier etwas verweilen will und Morgen zum Space Center nach Cape Canaveral will.
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Montag 28. Mai 2012 // 50 km

Den ganzen tag verbrachte ich auf Cape Canaveral im Kennedy Space Center. Ein super tolles Erlebnis. 3D Imax Film über die Hubbel Mission, man hatte das Gefühl wie wenn man live dabei gewesen wäre. Ein Flug mit dem Spaceshuttle, inkl. Start mit ohrenbetäubendem Lärm, Beschleunigungsgefühl, rüttelnder Sitz. Man musste vorher alle Taschen leeren und durfte absolut keine Gegenstände mit sich führen. Jeden Tag gibt es einen echten Astronauten heute war es Ken Cameron, welcher einen Vortrag hielt und dem man dann Fragen stellen konnte. Mit einem Bus fuhren wir durch das riesige Gelände. Ich war in der Halle wo die Raketen der Apollo Missionen zusammen gebaut wurden. Dann fuhren wir auf der Piste zu der Abschussrampe und vieles mehr, was man einmal im Fernsehen gesehen hat konnte man heute mit eigenen Augen sehen und bestaunen. In dem riesigen Gelände hat es viele Krokodile, Schildkröten und Vögel.

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Tribühne in ca. 3 Meilen Entfernung zur Startrampe.20120528-202902.jpg

Im Innern des Vehicle Assembly Buildings. Hier wurden von 1968 bis 2011 bemannte Trägerraketen zusammen gebaut. Mit 3’664’883 m3 eines der grössten Gebäude der Welt bezogen auf das Volumen. Zukünftig sollen hier kommerzielle Trägerraketen zusammen gebaut werden.

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Piste, wo die Raketen zur Startrampe geführt wurden20120528-203602.jpg20120528-203638.jpg20120528-203703.jpg20120528-203731.jpg20120528-203758.jpg20120528-203820.jpg20120528-203837.jpg20120528-203902.jpg20120528-205133.jpg

Das riesige Gelände auf der Merritt Island ist angrenzend an den Atlantik, Banana River und Indian River. Das erklärt auch die vielen Tiere die hier auf dem Gelände leben.20120528-205515.jpg

Dienstag 29. Mai 2012 // 113 km

Hall of Fame, eine extra Ausstellung, etwas ausserhalb vom Space Center hatte ich heute besucht. Wieder ein tolles Erlebnis. Viele Informationen über Astronauten und deren früheren Missionen. Aber auch Simulationen, wie Space Shuttle Andungen unter normalen und auch schwierigen Situationen mit viel Seitenwind hatte uch heute zu absolvieren. Dann begab ich mich noch in eine Zentrifuge welche rotiert und gleichzeitig such noch neigt. Man erlebt 4G. Im Inneren absolviert man einen Flug mit Einer F18. Das Gerät sieht von Aussen recht harmlos aus, aber ich musste nach dem Ende der Übung zuerst mal drin sitzen bleiben, sonst wäre ich beim Aussteigen sicherlich umgefallen. Ich ging dann einen Film anschauen, bis sich meine Gleichgewichtsorgane wieder normalisierten.

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Nach soviel Technik benötigte ich etwas Natur. Also machte ich eine „amerikanische Wanderung“. Das geht so, dass man im Schritttempo durch ein Naturreservat fährt. Viele schöne Vögel, Flamingos, eine Familie Waschbären, Rosalöffler und ein Wildschwein konnte ich beobachten. 20120529-230913.jpg20120529-230933.jpg20120529-230849.jpg20120529-230956.jpg20120529-231045.jpg20120529-231101.jpg

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Mittwoch 30. Mai 2012 // 103 km

Kurze Fahrt nach Orlando, damit ich Morgen Sea World besuchen kann.

Donnerstag 31. Mai 2012 // 0 km

Sea World, ein Themen- und Vergnügungspark. Gefallen hatten mir die Tiervorführungen, besonders jene mit den Orkas. Wie kann man so riesige Tiere lernen derartige Sprünge und erst noch synchron zur Musik zu vollführen? Sonst war viel Show, eben so richtig amerikanisch! Nach der Erfahrung mit der Zentrifuge bei der NASA zog ich es vor, auf die angebotenen 8er Bahnen und dgl. zu verzichten.

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Endlich mal ein Manatee von denen es hier sehr viele gibt, aber man immer nur das kleine Gesicht zu sehen bekommt, wenn sie ca. alle 10 Minuten mal Luft schnappen müssen.

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N E I N !

Dann gab es noch eine sehr tolle 3D Filvorführung über Seeschildkröten. Der Film wurde auf eine riesige Kuppel über den Zuschauern proijziert. Man hatte das Gefühl ein Taucher im Meer zu sein. Wasserschildkröten kommen gerade in dieser Jahreszeit hier an die Küste und legen ihre Eier hier in den Sand.

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Freitag 1. Juni 2012 // 0 km

Disney World, wieder ein ganz verrückter Tag. Es gibt mehrere Themenparks. Das ganze ist wirklich eine Welt für sich. Mehrere 3 spurige Autobahnen führen in diese Welt. Dort hat es pro Themenparks, Parkplätze in unvorstellbarer Grösse. Ich hatte mich für das Epcot Center entschieden. Wenn man alles sehen möchte würde man mindestens eine ganze Woche dafür benötigen. Also ich war von Morgens 9 Uhr bis Abends 21:30 Uhr im Epcot Center und hatte nicht alles gesehen. Es hat sehr interessante Ausstellungen, auch Einzelne Länder, wie bei einer Weltausstellung präsentieren sich mit Shows und Filmen. Ich weis nicht mehr wieviele 3D und 4D Filme ich gesehen hatte. Hier gab es auch eine Space Ausstellung. Ich machte einen Flug im Shuttle zum Mars. Jeder der 4 im gleichen Shuttle hatte einen Job zugeteilt bekommen. Meiner war Navigator. Die Beschleunigung beim Start war sehr sehr heftig, ging aber zum Glück relativ schnell. Wir sind dann um den Mond und dann im Zeitraffer zum Mars. Unsere Landung ist missglückt, aber wir hatten es trotzdem überlegt und durften wieder aussteigen.

Grussvideo vom Mars hier klicken

Das schönste fand ich aber, mit einem Delta Segler zu fliegen. Man steigt in einen Sessel, wie bei einem Skilift. Dann fliegt man los und hat auf der runden Leinwand wirklich das Gefühl, als ob man mit einem Delta Segler unterwegs wäre. Natürlich spürt man auch den Wind hört die entsprechenden Geräusche und spürt die Neigungen.

In einem grossen Kinoraum, drehte sich die ganze Bestuhlung. Die Sektoren teilten sich auf und das ganze Kino fuhr unter der Rundum- Leinwand durch und begab sich auf eine Reise, aufgegeilt in mehreren Sektionen hintereinander, um sich am Schluss wieder im Kinosaal zusammen zusetzen. Am Abend gab es um den grossen See eine Illumination mit Feuerwerk und Lasershow. So viele neue Eindrücke und Technische Möglichkeiten zur Darstellung hatte ich bisher noch nie erlebt. Leider hat es fast den ganzen Tag stark geregnet.

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Samstag 2. Juni 2012 und Sonntag 3. Juni 2012 // 140 km

Weiterfahrt nach Daytona Beach, wo ich zwei Ruhetage am 36 km langen Sandstrand von Daytona Beach verbringe. Einer der bekanntesten Sandstrände Floridas. Der bis zu 150 m breite Sandstrand erstreckt sich über 36 km und jeder der möchte kann für 5 Dollar sein Auto mit an den Strand nehmen. Am Sonntag bin ich zwar mit meinem Forderradantrieb im Sand stecken geblieben. Aber mit vorne Ausgraben und der kräftigen Hilfe von ein paar herbeigeeilten, war ich sofort wieder fahrtüchtig. Man muss den Strand verlassen, weil die Flut ziemlich rasch ansteigt. Erst als ich wieder von meinem Lesestoff aufblickte, bemerkte ich den Unterschied von der Distanz zum Wasser vom Morgen bis zum Abend.
Zum zweiten ist Daytona für seinen Speedway (Autorennstrecke) bekannt, auf dem jährlich Autorennen ausgetragen werden. Der Strand wurden früher dazu benutzt um Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen.

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Donnerstag 17. Mai und Freitag 18. Mai 2012 // 315 km

Beach Time!

Ich bin in Florida angekommen. Weil ich schneller als gedacht vorankomme, hatte ich mich entschieden, den Interstate Highway zu verlassen und entlang der Küste zu fahren. Florida ist wirklich ein einziges Ferien Paradies, mit wunderschönen Stränden entlang dem Gulf of Mexico. Schöne grosse Strandhäuser direkt am Meer. Die ganze Küste ist praktisch eine Stadt nach der anderen. Das Gebiet ist fast vollständig überbaut. Die Strassen sind mehrspurig, doch wegen der Geschwindigkeitsbegrenzungen zwischen 25 und max. 55 m/h kommt man nicht mehr so schnell voran.

Auf einer Landzunge vor Port St.Joe befindet sich der Nationalpark St. Joseph Peninsula State Park. dort hatte ich gestern im Internet den letzten freien Stellplatz direkt hinter einer Düne auf der Golfseite, für zwei Nächte reservieren können. Wunderschöner weisser Sandstrand und sauberes blaues Wasser zu baden.
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Samstag 19. Mai 2012 // 425 km

Weiter entlang der Westküste von Florida, heute vermehrt durch unbebautes Gebiet, bin ich in Crystal Bay auf einem schönen Campingplatz angekommen.

Sonntag 20. Mai 2012 // 272 km

Besuch bei Loraine einer Cousine von Bea und Josef ihrem Ehemann In Nogales. Sie hatten auch gerade Besuch von Jenny und Thim, eine der Töchter von Josef. Ich hatte Glück die beiden anzutreffen,denn bereits kommenden Mittwoch ziehen sie in ihr Sommerhaus nach Vermont. Das Haus in Florida grenzt direkt an einen kleinen See und Fluss. Im See hat es Alligatoren. Mit ihrem Boot können Sie durch die angrenzenden Flüsse direkt bis ins offene Meer fahre. Loraine hat uns alle zum Dinner in ein Restaurant am Intercoastal Waterway eingeladen. Dort hatten wir fein gegessen und sind dann noch an den Golf um Pelikane zu beobachten. Ich hoff, das ich mich mal in der Schweiz revanchieren kann!

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Montag 21. Mai 2012 // 95 km

Bis Fort Meyers auf den nächsten KOA Campground habe ich es heute geschafft.

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Dienstag 22. Mai 2012 // 195 km

Es ist gnadenlos heiss und auch sehr feucht hier. Heute bin ich bis Eveverglade City gefahren und übernachte in Chokoloskee Island. Am Nachmittag habe ich eine, vom Nationalpark angebotene Bootstour in die Mangroven Wildnis des Evergalde Nationalparks unternommen. Leider haben wir weder Manatees noch Alligatoren gesehen. Das Boot ist tief in den Mangroven Dschungel vorgedrungen. Dort haben uns plötzlich tausende von Moskitos umschwärmt. Es war nicht mehr schön. Eine Frau hat geweint, aber die Moskitos haben sie trotzdem weiter attackiert. Nach der Fahrt bin ich auf den Campingplatz und habe mich im Pool und anschließend im Jacuzzi abgekühlt.
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Mittwoch 23. Mai 2012 // 272 km

Eigentlich wollte ich heute Morgen noch einmal ein paar Runden im Pool drehen, doch kaum hatte ich die Türe geöffnet, stand ich wieder in eine Schwarm von Moskitos. Nun weis ich weshalb auf dem riesigen Camping Ressort zwar sehr viele Camper stehen, aber keine Leute zu sehen sind. Die sind alle weggefahren, wahrscheinlich Richtung Norden?

Trotzdem habe ich mich, bewaffnet mit Anti – Mückenspray heute noch einmal in die Everglades gewagt, denn eine Fahrt mit dem Airboat muss man einfach gemacht haben. Ich bin ohnehin übersäht mit zwickenden Moskitostich – Beulen und sehe aus wie wenn ich wildeBlatern oder Pocken hätte!

Die Fahrt war einfach toll. Moskitos hat es heute am frühen Morgen nich so viele gehabt, bzw. das Airboat war für die einfach zu schnell. Das Moorwasser in den Everglades ist nur wenige cm tief. Man hat Viele Krokodile und auch Schnauzen von Manetees (Seekühen) gesehen.

Video der Airboat Tour hier

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Soll angeblich nicht giftig sein.
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Anschliessend fuhr ich auf der Route 41 längs dem Nationalpark in östlicher Richtung und habe auch unterwegs viele Krokodile aus dem Auto heraus gesehen. Wegen einer grossen Wasserschildkröte die mitten auf der Strasse war, musste ich anhalten. Tiere haben ja vortritt. Von Florida City aus führt eine 61km lange Strasse im Everglade Nationalpark bis nach Flamingo, direkt bis ans Meer zur Florida Bay. Dort konnte ich im Nationalpark übernachten. Der Everglade Nationalpark umfasst eine Fläche von 6000 km2, wurde 1947 zum Schutz einer erstaunlichen Vielfalt von Pflanzen und Tieren in einer einzigartigen, subtropischen Szenerie gegründet. Zu den bedeutenden Arten gehören Alligatoren, Krokodile, Seekühe, Panter, Watvögel und Schlangen. Es hat viele ausgeschilderte Wanderwege, man kann Kanus mieten und zwischen den Alligatoren durchfahren, aber in der aktuellen Sommer- und Regenzeit ist es wegen der vielen Moskitos einfach nicht zu machen.

Donnerstag 24. Mai 2012 // 340 km

Aus der abgedachten Wanderung im Nationalpark wurde nichts, weil es sehr stark geregnet hat. Also verlies ich den Park wieder auf der selben Zugangsstrasse und fuhr weiter nach Key West. In der südlichsten Stadt der Welt war ich ja schon. Nun erreichte ich noch den südlichsten Punkt der USA.
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Die Fahrt nach Key West führt vom Festland ca. 180 km, über unzählige Brücken und Dämme. Beidseitig sieht man das blau- grüne Meer. Das Wetter hat sich vom Regen in strahlenden Sonnenschein verwandelt. Übernachtet hatte ich in Sugarloaf Key auf einem KOA.

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Freitag 25. Mai 2012 // 80 km

Bereits bei der Fahrt Richtung Key West hatte ich, in Long Key, im State Park einen Campingplatz mit Buchten direkt am Meer entdeckt. Also man kann ja mal fragen, auch wenn man keine Reservation hat und das Pfingstwochenende naht. Es hat geklappt. Ich bleibe also noch einen Tag auf den Key Islands.

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Samstag 26. Mai 2012 // 439 km

Am Morgen gab es doch noch eine kleine Wanderung im State Park. Nicht weit, es ist einfach zu heiss und vor allem zu Feucht. 20120527-173832.jpg20120527-173904.jpg20120527-173922.jpg

Die Reiße ging weiter. ich fuhr alles der Küstenstrasse entlang. Miami ist ein einziges Ferienparadies. Ich bin ohne gross anzuhalten, da einfach mal durchgefahren. Die Hotel d Privathäuser am Meer enden nicht, wenn man die Stadt hinter sich lässt. Ich habe immer gehofft, dass ich noch einen Campingplatz direkt am Meer finde. Das gibt es aber kaum. es gibt aber, wie ich zwischenzeitlich herausgefunden habe, jede Menge öffentliche Strände, mit riesigen Parkplätzen, Sanitäranlagen usw. Man muss dann einfach ein paar Schritte über die Dünen machen, wozu extra Holzstege da sind und schon ist man am herrlichen Sandstrand. Da gibt es dann die berühmten Türme für die Bay Watch. Alle diese Parks sind kostenlos.

Trotz langsamer Fahrt auf Der Nebenstrasse bin ich bis Fort Pierce gekommen.
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Sonntag 27. Mai 2012 // 172 km

Heute hatte ich mal einen Beach Park besucht und dort mich mal in den riesigen Wellen des Atlantiks abgekühlt. Anschliessend setzte ich mich unter ein Holzdach mit Picknickbänken und hatte so Gelegenheit wieder einmal ei. Buch zu lesen. Die Fahrt ging dann weiter bis Titusville, weil ich hier etwas verweilen will und Morgen zum Space Center nach Cape Canaveral will.
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Montag 28. Mai 2012 // 50 km

Den ganzen tag verbrachte ich auf Cape Canaveral im Kennedy Space Center. Ein super tolles Erlebnis. 3D Imax Film über die Hubbel Mission, man hatte das Gefühl wie wenn man live dabei gewesen wäre. Ein Flug mit dem Spaceshuttle, inkl. Start mit ohrenbetäubendem Lärm, Beschleunigungsgefühl, rüttelnder Sitz. Man musste vorher alle Taschen leeren und durfte absolut keine Gegenstände mit sich führen. Jeden Tag gibt es einen echten Astronauten heute war es Ken Cameron, welcher einen Vortrag hielt und dem man dann Fragen stellen konnte. Mit einem Bus fuhren wir durch das riesige Gelände. Ich war in der Halle wo die Raketen der Apollo Missionen zusammen gebaut wurden. Dann fuhren wir auf der Piste zu der Abschussrampe und vieles mehr, was man einmal im Fernsehen gesehen hat konnte man heute mit eigenen Augen sehen und bestaunen. In dem riesigen Gelände hat es viele Krokodile, Schildkröten und Vögel.

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Tribühne in ca. 3 Meilen Entfernung zur Startrampe.20120528-202902.jpg

Im Innern des Vehicle Assembly Buildings. Hier wurden von 1968 bis 2011 bemannte Trägerraketen zusammen gebaut. Mit 3’664’883 m3 eines der grössten Gebäude der Welt bezogen auf das Volumen. Zukünftig sollen hier kommerzielle Trägerraketen zusammen gebaut werden.

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Piste, wo die Raketen zur Startrampe geführt wurden20120528-203602.jpg20120528-203638.jpg20120528-203703.jpg20120528-203731.jpg20120528-203758.jpg20120528-203820.jpg20120528-203837.jpg20120528-203902.jpg20120528-205133.jpg

Das riesige Gelände auf der Merritt Island ist angrenzend an den Atlantik, Banana River und Indian River. Das erklärt auch die vielen Tiere die hier auf dem Gelände leben.20120528-205515.jpg

Dienstag 29. Mai 2012 // 113 km

Hall of Fame, eine extra Ausstellung, etwas ausserhalb vom Space Center hatte ich heute besucht. Wieder ein tolles Erlebnis. Viele Informationen über Astronauten und deren früheren Missionen. Aber auch Simulationen, wie Space Shuttle Andungen unter normalen und auch schwierigen Situationen mit viel Seitenwind hatte uch heute zu absolvieren. Dann begab ich mich noch in eine Zentrifuge welche rotiert und gleichzeitig such noch neigt. Man erlebt 4G. Im Inneren absolviert man einen Flug mit Einer F18. Das Gerät sieht von Aussen recht harmlos aus, aber ich musste nach dem Ende der Übung zuerst mal drin sitzen bleiben, sonst wäre ich beim Aussteigen sicherlich umgefallen. Ich ging dann einen Film anschauen, bis sich meine Gleichgewichtsorgane wieder normalisierten.

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Nach soviel Technik benötigte ich etwas Natur. Also machte ich eine „amerikanische Wanderung“. Das geht so, dass man im Schritttempo durch ein Naturreservat fährt. Viele schöne Vögel, Flamingos, eine Familie Waschbären, Rosalöffler und ein Wildschwein konnte ich beobachten. 20120529-230913.jpg20120529-230933.jpg20120529-230849.jpg20120529-230956.jpg20120529-231045.jpg20120529-231101.jpg

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Mittwoch 30. Mai 2012 // 103 km

Kurze Fahrt nach Orlando, damit ich Morgen Sea World besuchen kann.

Donnerstag 31. Mai 2012 // 0 km

Sea World, ein Themen- und Vergnügungspark. Gefallen hatten mir die Tiervorführungen, besonders jene mit den Orkas. Wie kann man so riesige Tiere lernen derartige Sprünge und erst noch synchron zur Musik zu vollführen? Sonst war viel Show, eben so richtig amerikanisch! Nach der Erfahrung mit der Zentrifuge bei der NASA zog ich es vor, auf die angebotenen 8er Bahnen und dgl. zu verzichten.

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Endlich mal ein Manatee von denen es hier sehr viele gibt, aber man immer nur das kleine Gesicht zu sehen bekommt, wenn sie ca. alle 10 Minuten mal Luft schnappen müssen.

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N E I N !

Dann gab es noch eine sehr tolle 3D Filvorführung über Seeschildkröten. Der Film wurde auf eine riesige Kuppel über den Zuschauern proijziert. Man hatte das Gefühl ein Taucher im Meer zu sein. Wasserschildkröten kommen gerade in dieser Jahreszeit hier an die Küste und legen ihre Eier hier in den Sand.

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Freitag 1. Juni 2012 // 0 km

Disney World, wieder ein ganz verrückter Tag. Es gibt mehrere Themenparks. Das ganze ist wirklich eine Welt für sich. Mehrere 3 spurige Autobahnen führen in diese Welt. Dort hat es pro Themenparks, Parkplätze in unvorstellbarer Grösse. Ich hatte mich für das Epcot Center entschieden. Wenn man alles sehen möchte würde man mindestens eine ganze Woche dafür benötigen. Also ich war von Morgens 9 Uhr bis Abends 21:30 Uhr im Epcot Center und hatte nicht alles gesehen. Es hat sehr interessante Ausstellungen, auch Einzelne Länder, wie bei einer Weltausstellung präsentieren sich mit Shows und Filmen. Ich weis nicht mehr wieviele 3D und 4D Filme ich gesehen hatte. Hier gab es auch eine Space Ausstellung. Ich machte einen Flug im Shuttle zum Mars. Jeder der 4 im gleichen Shuttle hatte einen Job zugeteilt bekommen. Meiner war Navigator. Die Beschleunigung beim Start war sehr sehr heftig, ging aber zum Glück relativ schnell. Wir sind dann um den Mond und dann im Zeitraffer zum Mars. Unsere Landung ist missglückt, aber wir hatten es trotzdem überlegt und durften wieder aussteigen.

Grussvideo vom Mars hier klicken

Das schönste fand ich aber, mit einem Delta Segler zu fliegen. Man steigt in einen Sessel, wie bei einem Skilift. Dann fliegt man los und hat auf der runden Leinwand wirklich das Gefühl, als ob man mit einem Delta Segler unterwegs wäre. Natürlich spürt man auch den Wind hört die entsprechenden Geräusche und spürt die Neigungen.

In einem grossen Kinoraum, drehte sich die ganze Bestuhlung. Die Sektoren teilten sich auf und das ganze Kino fuhr unter der Rundum- Leinwand durch und begab sich auf eine Reise, aufgegeilt in mehreren Sektionen hintereinander, um sich am Schluss wieder im Kinosaal zusammen zusetzen. Am Abend gab es um den grossen See eine Illumination mit Feuerwerk und Lasershow. So viele neue Eindrücke und Technische Möglichkeiten zur Darstellung hatte ich bisher noch nie erlebt. Leider hat es fast den ganzen Tag stark geregnet.

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Samstag 2. Juni 2012 und Sonntag 3. Juni 2012 // 140 km

Weiterfahrt nach Daytona Beach, wo ich zwei Ruhetage am 36 km langen Sandstrand von Daytona Beach verbringe. Einer der bekanntesten Sandstrände Floridas. Der bis zu 150 m breite Sandstrand erstreckt sich über 36 km und jeder der möchte kann für 5 Dollar sein Auto mit an den Strand nehmen. Am Sonntag bin ich zwar mit meinem Forderradantrieb im Sand stecken geblieben. Aber mit vorne Ausgraben und der kräftigen Hilfe von ein paar herbeigeeilten, war ich sofort wieder fahrtüchtig. Man muss den Strand verlassen, weil die Flut ziemlich rasch ansteigt. Erst als ich wieder von meinem Lesestoff aufblickte, bemerkte ich den Unterschied von der Distanz zum Wasser vom Morgen bis zum Abend.
Zum zweiten ist Daytona für seinen Speedway (Autorennstrecke) bekannt, auf dem jährlich Autorennen ausgetragen werden. Der Strand wurden früher dazu benutzt um Geschwindigkeitsrekorde aufzustellen.

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