JORDANIEN

102. Tag / 0 km

Wir stehen in Aqaba bei einem Hotel. Am Vormittag fuhr ich kurz in die Stadt zu einer Garage. Hier wurde festgestellt, dass Die Einspritzung von Zylinder 2 ausgefallen ist. Vermutlich verstopft aufgrund von schlechtem Diesel, welchen ich in Saudi Arabien getankt hatte. Leider kann man das hier nicht reparieren, so versuche ich weiter zu fahren, einfach ein wenig langsamer als bisher.

Frühstück im Hotel wo wir in unseren Womos übernachteten.

Am Nachmittag gingen wir auf’s Rote Meer mit einem Glasboot um die berühmten Korallenriffe zu bewundern. Wir htten auch Schnorchel und Flossen dabei um vom Boot aus ins Wasser zu gehen. Leider hatte es viel Wind, hohen Wellengang und das Wasser war mit seinen 21°C auch nicht gerade einladend. Nur unser Reiseleiter und Anneliese wagten den Sprung ins Wasser. Ich hatte ja die Korallen u d das versunkene Schiff ja schon durch den Glasboden gesehen und verzichtete auf das Schnorcheln.

Blick auf Eilat In Israel und weiter westlich bereits Ägypten


Korallen vom Schiff aus gesehen

 

103. Tag / 120 km

Unterwegs zum Wadi Rum sahen wir noch die ehemalige Hedschas Bahn, mit welcher auch Laurenz von Arabien unterwegs war. Die Bahn sollte von der Türkei bis nach Mekka führen, wurde aber nie komplett fertig gestellt. Eine zeitlang fuhr sie von Damaskus bis Medina und wurde dann auch zum Transport von Phosphat benutzt.

 

 

 

 

 

 

 

Wir fuhren zum Wadi Rum, stellten dort unsere Womos Im Captain Camp ab und liesen uns mit Allrad Fahrzeugen, auf der offenen Ladebrücke, bis zum Sonnenuntergang im Wadi herumfahren. Eine unglaublich schöne Landschaft aus skurrilem rotem Sandstein auf roter und gelbem Sand.

Selim unser Deutsch sprechender Guide in Jordanien

 

Meerzwiebel

Ein Plattfuss war im Nu wieder repariert.

 

 

Am Abend sassen wir uns am Feuer im Zelt des Captains Camps.

So viel wie jeweils aufgetischt wird kann man niemals essen

 

 

102. Tag / km

Ein weiteres Highlight PETRA, welches wir heute und Morgen besuchten.  Es war eine schöne Fahrt vom Wadi Ram bis nach Petra. In Jordanien sind die meisten Häuser ohne umgebende geschlossene Mauern. Man sieht wieder Leben auf der Strasse auch Frauen und Kinder sind im Gegensatz zu Iran und Oman, wieder in der Öffentlichkeit zu sehen.

In Petra standen wir für zwei Nächte. Am ersten Tag besuchten wir natürlich die Felsenstadt vom Haupteingang durch die Schlucht. Die Wanderung durch die Schlucht hin und zurück dauert ca. 5 Stunden. Ja Petra ist gross und ein wirkliches Juwel. Was hier die Nebatäer in den Sandstein Fels eingearbeitet hatten. Petra lag an der Weihrauchstrasse. Die Nebatäer konnten bei den Karawanen Zoll kassieren, die unter ihrem Schutz Weihrauch und Myrrhe aus Arabien, Gewürze und Seide aus Indien, Elfenbein und Felle aus Afrika über die Wüste transportierten. Dies erlaubte ihnen ein mächtiges Königreich zu errichten, das bis Damaskus reichte. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schatzhaus

Beim Schluchtausgang steht man plötzlich vor diesem riesigen, gut erhaltenen Schatzhaus. Das wohl schönste Denkmal von Petra. Die Fassade ist 30 m breit und 43 m hoch. Es wurde im 1.JH.vor Ch. Als Grabmal eines wichtigen nabatäischen Königs errichtet. 

Die Sandsteinfelsen sind mehrfarbig, ganz rot oder schwarz, dann wieder mit grünen und blauen Streifenin in kleinen krausen Linien, was einen tollen Gesamteindruck hinterlässt.

Im Innern einer Grabkammer. Die Decke ist natürliches Gestein.

 


 

Die von der Unesco zum Weltkulturerbe erklärte Hauptstadt der des einstigen Nabatäerreichs ist eines der Juwelen unter den Sehenswürdigkeiten des Nahen Ostens.

 

 

 

102. Tag / 0 km

Eine traumhaft schöne Tageswanderung stand auf dem heutigen Programm. Mit Taxsis fuhren wir nach klein Petra, schauten uns dort noch die e Gräber der Nabatäer an und wurden dann von Salem unserem Jordanischen Reiseleiter durch ein schönes Tal geführt. Farbige Steine, natürlich verlaufende Spuren der unterschiedlichen Schichtungen liessen uns immer wieder anhalten , fotografieren und staunen. Der 7 km lange Weg durch die Schlucht endete wieder in Petra. Von dort bestiegen wir den Opferberg und genossen die herrliche Aussicht ins riesige Gebiet, welches die Nebatäer vor mehr als 2000 Jahren bewohnt hatten. Durch die sick von Petra endete unsere Tageswanderung wieder bei unseren Wohnmobilen.

Klein Petra

Beduinen

 

 

Alles was krabbelt und rennt wird von Kostia eingefangen und uns erklärt

 

Auf dem Opferberg

 

 103. Tag / 210 km

Es zieht uns weiter. Das tote Meer ist unser heutiges Tagesziel. 

Von 1700 m.ü.M fahren wir runter an den tiefsten begehbaren Punkt der Erde auf -400 m unter den Meeresspiegel.

Das tote Meer

Unterwegs die zur Salzsäule erstarrte Statue von Lots Frau aus der Biblischen Erzählung von Sodom und Gomorrha.

 

 

 

Und dann das obligate Bild vom baden im toten Meer.

 Hier stehen wir direkt am toten Meer. In den zwei Pools kann man das Salz vom Meer wieder los werden.

104. Tag / 180 km

Heute hatte ich mich von der Gruppe abgesetzt, um endlich mal mit meinem Auto in die Werkstatt nach Amman zu fahren. Ich wusste nicht wann und wo wir uns wieder treffen würden. In Amman erwartete mich ein Guide der Reiseagentur Jordanien am vereinbarten Treffpunkt. Wir fuhren dann zusammen in die Iveco Werkstatt, wo ich das Problem mit der fehlenden Einspritzung von Zylinder 2 erklären konnte, und mein Begleiter dies auf arabisch übersetzte. Und siehe da, es lag wie ich auch aus einem Anruf in der Werkstatt in der Schweiz, als Tipp erhalten hatte, an einem Wackelkontakt am Stecker der Einspritzung. Der clevere Mechaniker drückte ein paar Kupferlitzen in den Stecker, drückte diesen wieder hinein und alle 4 Zylinder arbeiten wieder wie gewohnt.

So konnte ich also wieder zur Gruppe zurück ans tote Meer. Nach einem tollen Mittagsbuffet fuhren wir nach Madaba, wo wir in der griechisch ortodoxen Kirche das älteste Kartenmosaik der Welt, ausführlich von Salem erklärt bekamen.

Ein Spaziergang durch die Stadt rundete diesen Tag ab.

105. Tag / 55 km

Der Berg Nebo, wo Moses seinen Getreuen das gelobte Land zeigte, war unser erster Stopp der heutigen Etappe.

 

Dann fuhren wir nach Amman wo wir im Zentrum übernachteten. Mit einem Reisebus und kundiger Führung durch Salem ging es weiter zur Stadtrundfahrt in Amman.

 

Ein üppiges Seabridge Mitagsmahl

 

 

 

Nach 4 Monaten Abstinenz, gab es hier in Jordanien, Alkohol zu kaufen und da musste es natürlich zum Tagesthema Mount Nebo passen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Am Abend ging es in den Ausgang zum Kempinski, wo wir noch eine Runde Bowling spielten.

106. Tag / 70 km

Salem unser Guide von Jordanien hatte uns Heute zu sich nach Hause eingeladen, um seine Familie kennen zu lernen und uns zu zeigen, wie ein Jordanisches Haus von Innen aus sieht.

 

Dann fuhren wir nach Jerash um dort das römische Gerasa zu besichtigen. Wir sind nun nur noch 45 km von der Syriechen Grenze entfernt und dem entsprechend ist auch Polizei- und Militär überall im Einsatz. Die riesige, römische Ausgrabungsstätte, die oft und auch zurecht das „Pompeji des Ostens“ bezeichnet wird, gehört zum erlesenen Kreis der grössten , am besten erhaltenen und wichtigsten baugeschichtlichen Denkmäler von Jordanien. Ein weiteres Juwel auf unserer Tour durch Jordanien. Seine Blütezeit erlebt Gerasa im 2. Jh nach dem Besuch von Kaiser Hadrian im Winter 129/130. Bis ins dritte Jahrhundert hinein wurden neue Tempel, mehrere Thermen und das Nordtheater gebaut. Das schwere Erdbeben von 747 setzte schließlich auch der Entwicklung von Gerasa ein Ende. Die Stadt entvölkert sich und verfiel. 

 

 
 

Das Hadrian Tor


Das ovale Forum

Salem demonstrierte uns sehr wirkungsvoll, wie die Säulen heute auf einem Pendellager gegründet sind und somit ein Erdbeben überstehen könnten.

106. Tag / 

Unser letzter Tag im schönen und interessanten Jordanien. Wir fuhren weiter bis Umm Qais um dort eine weitere einstige römische Stadt, südöstlich des Sees Genezareth zu besichtigen. Die Stadt hies Gadara. Der Platz war schon vor 2700 Jahren besiedelt. Mit der römischen Eroberung 63 v.Chr. durch Gaius Pompeijus erwachte die Stadt zu neuem Leben. Eine 26 Jahre dauernde Schreckenszeit begann für Gadara im Jahre 30 v.Chr. als Kaiser Augustus die Stadt dem jüdischen König Herodes dem Grossen schenkte. Erst nach dem Tode von Herodes 4 v.Chr. wurde die Stadt wieder in die römische Provinz Syrien eingegliedert. 

Gadara wird auch im neuen Testament erwähnt, weil hier Jesus Kranke geheilt hatte.

Der See Genesareth


Die Golahnhöhen

Dies war unser letzterTag in Jôrdanien. Wir haben uns von Salim unserem tollen Guide verabschiedet und fuhren zur Grenze nach Israel.

Der Reusebericht geht weiter unter Israel.

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

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