Hattusa und Safranbolu

Donnerstag 17. Oktober 2013 / 220 km von Ankara nach Hattusa
Wieder einmal an meinem persönlichen Gedenktag bin ich in fremden Landen unterwegs.
Begleiten vom Kizilirmak Fluss, dem längsten Fluss der ausschliesslich in der Türkei fliest fuhren wir nach Hattusa. Die Hauptstrassen in der Türkei sind sehr gut ausgebaut, meist richtungsgetrennt, mit Doppelfahrspuren in beiden Richtungen. Soweit das Auge reicht sieht man abgemähte Kornfelder. Ich kann mir nicht vorstellen, wie das zur Erntezeit von statten geht. Das müssen ja riesige Maschinen sein, welche so viel Kornfelder ernten können. Die übrigen Felder werden von Bauern bestellt, die sehr kleine alte Traktoren haben. Oft sieht man mehrere Personen Meist Frauen, welche Früchte und Gemüse ernten. Das Landschaftsbild ist mit seinen Okketfarben, den herbstlich gelb und roten Blättern von Aprikosen- oder anderen Bäumen, wirklich malerisch schön.

Wir verabredeten uns auf dem Campingplatz um 14 Uhr, um gemeinsam die dortige ehemalige Hauptstadt der Hethiter zu besichtigen. Schon lange vor den Römern herrschte dies kultivierte Volk über ein sagenhaftes Reich von Mesopotamien bis zur Ägäis. Hattusa war seit dem 3. Jahrtausend v. Chr besiedelt.
Heute war der Himmel bedekt, der Regen fing aber erst nach unserer Besichtigung an.20131017-204654.jpg20131017-204727.jpg
Der grüne kubische Stein war wahrscheinlich ein Geschenk an den späteren hethitischen Herrscher der Stadt aus dem ägyptischen Pharao, mit denen sie ein Friedensabkommen im Jahr 1258 v. Chr. Schlossen.20131017-205150.jpg20131017-205158.jpg20131017-205215.jpg20131017-205225.jpg20131017-205206.jpg20131017-205234.jpg20131017-205243.jpg20131017-205250.jpg20131017-205300.jpg

Dann schafften wir es doch noch in einen Teppichladen zu gelangen. Hier werden hauptsächlich Kelim Teppiche gewoben.20131017-205545.jpg20131017-205553.jpg
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Struppi ein lieber geduldiger Hund ist immer bei unserer Gruppe dabei.

Samstag 18. Oktober 2013 / 300 km von Hattusa nach Safranbolu
Leider heute bei Regen ging die fahrt über Land, meist abseits der richtungsgetrennten Superstrassen über einen Pass (1500 m). Es war mal interessant die wenig begüterten Dörfer in verlassenen Tälern zu sehen.
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Keine Fläche wird ausgelassen, alles Land bis in den letzten Winkel wird mit Korn, das jetzt als Stoppelfeld dasteht, bepflanzt.20131018-150955.jpg20131018-151002.jpg20131018-151011.jpg20131018-151021.jpg

Um die Mittagszeit war ich bereis in Safranbolu. Die günstige Lage an einem Zweig der Seidenstrasse war Grundlage für den Wohlstand der Stadt. Die enorme festungsartige Karawanserei, der Haman und zwei prächtige Moscheen stammen noch aus dem 17. Jhdt.
Heute ist es eine türkische Touristenstadt mit grossem Basar, wo alles verkauft wird was die Welt eigentlich nicht braucht. die vielen historischen zwei- dreistöckigen Fachwerkhäuser kann man vor lauter Läden und Basar fast nicht mehr sehen.

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Nun gehts weiter nach ISTANBUL

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