Buenos Aires

Freitag 21. Oktober 2011
Heute morgen haben uns Jeanette und Uwe durch die Stadt geführt. Es hat viele schöne alte Gebäude aber auch Hochhäuser wie es sich für eine Grossstadt gehört. Unglaublich viele Leute, mehrheitlich elegant gekleidet. In den Fußgängerzonen sieht man oft Paare welche Tango tanzen. Der Verkehr rollt unglaublich schnell, keiner hat hier je etwas von Geschwindigkeitslimitte gehört. Als Fußgänger bist du hier „Freiwild“, da kann selbst Rom nicht mithalten.
Am Abend sind Margret, Jörg und ich ins bekannte Restaurant La Estanzia und haben dort wunderbare Tebon Steaks zu je 500 g vertilgt.20111022-203152.jpg20111022-203206.jpg20111022-203216.jpg20111022-203223.jpg20111022-203232.jpg20111022-203242.jpg20111022-203301.jpg

Samstag 22. Oktober 2011
Heute war ich im Stadtteil Recoleta. Dort war ich auf einem Friedhof, wo die reichen Familien ihre Mausoleen errichtet haben. Die Grabstätte von Evita Perón ist auch dort
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Dann habe ich die Inglesia de Nuestro Señora de Pilar und das daran angeschlossen Kloster besucht.
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Dann war da noch ein Hippie-Markt, gegen die dort angebotenen Sachen wie Halsketten, Tücher und sonstigen Krimskrams, bin ich jedoch absolut immun.
Auch in der Universität war ich drin (bin deshalb aber nicht gescheiter geworden).

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Durch die weitläufigen Parks mit dem Floralis Monument, bin ich weiter durch den Stadtteil Recoleta spaziert.

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Auffallend sind die mächtigen sog. Ombubäume.

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Das Museo Nacional de Bellas Artes war ein Besuch wert. Bilder von französischen Impressionisten und argentinischen Künstlern sind dort ausgestellt. Auch Renoir, Degas, Monet usw.

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Am Abend habe ich dann in Puerto Moreno, wieder mal zugeschlagen und mir wunderbare Sparerips gegönnt. Die Argentinier die es sich leisten können sind jeden Tag im Ausgang. Die Inflation liegt bei ca. 30%. Da lohnt sich sparen kaum, weil das Geld jeden Tag an Wert verliert. Die Leute haben das vertrauen in die Politik verloren. Nach der Militärdiktatur wurde der Peso auf einen Schlag um 2/3 abgewertet. die Leute sind sehr nett, viele kommen zum Wohnmobil , fragen woher man kommt und wollen auch mal hineinschauen. Auf den Strassen sieht man viele Tangotänzer, Musikanten und sonstige Darsteller.

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Sonntag 23. Oktober 2011
Heute wird im ganzen Land kein Alkohol ausgeschenkt. Die Regierung wird gewählt, es ist Wahlzwang. Die bisherige Cristina Kirchner gilt schon vor der Wahl als gewählt. Ich war in St. Telmo auf dem Kunst- und Flohmarkt (Silvia das wäre für dich das Paradies).

Montag 24. Oktober bis Sonntag 30. Oktober 2011
Wir Schiffsreisende Campieren nach wie vor in der Nähe des Stadtzentrums, nicht gerade ruhig, aber wir haben Wasserversorgung kurze Wege in die Stadt oder nach Puerto Moreno, mit vielen ausgezeichneten Restaurants. Jeden Tag kommen nun weitere Teilnehmer dazu. Deren Fahrzeuge sollen am 3. November im Hafen abzuholen sein. Inzwischen logieren die Neuankömmlinge im Hotel Diplomat. Wir treffen uns fast jeden Abend in einer Bar im Stadtteil Palermo oder Ricoletta, um dann anschliessend irgendwo zum Nachtessen zu gehen.
Tagsüber bin ich in der Stadt unterwegs zu Fuss oder mit Taxi ( sind nicht teuer) oder gar mit der Metro. Dort kostet ein Ticket umgerechnet 22 Rappen, es gibt eine uralte Metrolinie. Die Wagen sind aus Holz, ähnlich wie die damaligen alten Trams zu meiner Jugendzeit in Zürich.

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Inzwischen kenne ich mich schon ganz gut aus in Buenos Aires. Am Samstag hatte ich aber mal genug Stadtluft und Stadtrummel hinter mir, so bin ich zu Fuss in den nahen Naturpark hinter Puerto Moreno. Dort bin ich entlang dem Rio de La Plata gewandert und habe die herrlich frische Luft genossen und die üppige Vegetation bewundert.

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Montag 31. Oktober 2011
Heute haben wir mit einigen Teilnehmern und unseren beiden Reiseleitern einen Spaziergang in der vornehmen Gegend entlang der Av. Alvear bis nach Recoleta und anschliessend nach Palermo gemacht. An der Av. Alevar hat es schicke Hotels und Paläste und auch viele ausländische Botschaften. Im besten Hotel von Buenos Aires im Alevar Palace (dort wo die Staatsgäste absteigen), haben wir zu Mittag gegessen. Ich hätte mich da alleine nicht hinein gewagt! Wir hatten einen Tisch im Wintergarten und hatten uns dort, von einem unglaublich schön hergerichteten Buffet, mit unvorstellbar guten Speisen verköstigt. Es war einfach sensationell und wird mir unvergessen bleiben.

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