Ayers Rock und Kata Tjuta

Der Ayers Rock oder von den Aborigines Uluru genannt ist schon sehr beeindruckend. Wie sich der riesige, 650 Mio. Jahre alte, aus Arkose Sandstein bestehende Monolith, vor einem aus der rund herum ebenen Landschaft hervorhebt. Die Basis hat einen Umfang von 9 km. Er ist 3,5 km lang, 2.4 km breit und 348 m hoch. Im Oktober 1985 wurde der Nationalpark Uluru – Kata Tjuta den traditionellen Eigentümern, dem Volk der Anangu, zurück gegeben, die ihn sofort an die australische Bundesregierung verpachteten. Im Culture Center welches ich besuchte ist die Geschichte und die Lebensweise der Aborigines beschrieben. Leider darf man nicht fotografieren.

Ich bin mit dem Fahrrad rund um den Uluru gefahren, dabei kommt man teilweise ganz nahe ran. Etwa 50 Fotos habe ich den ganzen Tag gemacht. Es gibt aber gewisse Abschnitte wo steht, das dies besondere Partien der Aborigines seien und man da nicht fotografieren darf .

Mann soll bitte den Uluru nich hoch steigen. Hinweistafeln machen darauf aufmerksam, dass den Ureinwohnern dies nicht nur unverständlich sondern auch ihren spirituellen Vorstellungen widerspricht. Aber viele interessiert das offensichtlich nicht.

Natürlich habe ich auch den Sonnenuntergang mit erleben wollen. Der Uluru strahlt, wenn die Sonne verschwindet in einem sehr starken rot-braunen Farbton.

Vor dem Sonnen Untergang
Unmittelbar nach dem Sonnen Untergang

Im gleichen Nationalpark wie der Uluru befindet sich gut 50 km entfernt der Kata Tjuta.

Kata Tjuta was im lokalen Aborigines Dialekt, viele Köpfe heisst, is ein Inselgebirge aus rund 36 Kuppeln, Domen und Felsrücken, die ebenso rot und unbewachsen sind wie der Uluru. Die höchste Kuppel ist 546 m hoch. Zwei Wanderwege sind ausgeschildert, die ich natürlich beide machen wollte. Der erste Valley of the Winds Walk ist mit schwer Stufe 4 schwer und 7.4 km Länge angegeben. Anfänglich dachte ich diesen in Einerkollone gehen zu müssen, bis ich bei diesem Schild ankam.

Danach war ich praktisch alleine unterwegs. Es ist faszinierend zwischen diesen, wie Beulen aus dem Erdreich senkrecht hochragenden Felswänden durch zu gehen. ES war heiss und anstrengend, aber es hat sich gelohnt. Eine unvergessliche Wanderung.

Müde und verschwitz kam ich wieder am Parkplatz an. Etwas essen und trinken, dann ein MIttagsschläfchen und die Kräfte waren wieder da, so das ich auch noch die zweite Wanderung in den Walpa Gorge unter die Füsse nehmen konnte. 12,2 km oder ~ 20‘000 Schritte hatte ich am Ende des Tages auf dem Zähler.

Mit Peter und Vreni habe ich vereinbart, das wir uns am Donnerstag 13. Juni in ERldunda kurz treffen. Sie fahren dann natürlich auch zum Uluru und ich fahre von da wieder nach Alice Springs. Das bedeutet, das ich nun ein paar Ruhetage dazwischen schalten muss.