Apr.12 / Nicaragua / Honduras / San Salvador / Guatemala / Belize / Mexico

Donnerstag 29. März 2012 // 160 km

schon früh um 6:30 Uhr fuhr ich los. Die Grenzübertritte werden immer chaotischer. es ist kaum zu beschreiben, wie viele Formulare und Stempel man benötigt. Wir haben uns zu viert für zwei Schlepper entschieden. Einen für die Ausreise, der andere für die Einreise. Das hat pro Person 20 $ gekostet, aber ohne Schlepper würde man erstens stundenlang anstehen und zweitens irgendwann die Nerven verlieren. Nebst den Schlepperkosten muss man an allen Stellen Gebühren zahlen, sei es für eine zusätzliche Autoversicherung welche hier erforderlich ist, oder für Strassengebühren. auch die Gemeinde wo sich die Grenze befindet verlangt eine Gebühr. Wie an den vorhergehenden Grenzen auch, muss mann das Auto durch eine Schleuse fahren damit es desinfektiert (fumigación) werden kann. Um 10 uhr waren wir Frühaufsteher in Nicaragua. Wir fuhren noch bis nach Granada, wo wir auf einer Strasse am Strand des Lago de Nicaragua übernachten.

Um 16 Uhr standen wie vereinbart Pferdekutschen bereit um uns durch die Altstadt von Grenada zu führen.

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Freitag 30. März 2012 // 220 km

Schon um 6:30 Uhr fuhr ich los. Hier sind offensichtlich alles Frühaufsteher. Alles bis zum kleinsten Kind ist schon auf den Beinen und macht einen ausgeschlafenen, munteren Eindruck. Das erste Zwischenziel war ein Vulkan, wo man bis zum rauchenden Kraterrand mit dem Womo rauffahren kann. Doch leider stand ich vor verschlossener Zufahrt. Die Strasse wird erst um 9 Uhr geöffnet. Das war mir zu lange Wartezeit in der heissen Sonne. Also fuhr ich weiter und war deshalb schon vor Mittag am Etappenziel in Esteli.

Nicaragua ist im Gegensatz zu Costa Rica, wieder ein armes Land. Auch die Vegetation ist eher karg. Hier hat es wieder viele Rikschas, diese jedoch ohne Motor, als Fahrräder zum treten. Auch die Häuser sind wieder sehr einfach.

Nebst Früchten wird hier auch Reis und Tabak angebaut. Um 16 Uhr fuhren wir vom Übernachtungsplatz zu einer Zigarrenfabrik. Die Führung durch den Besitzer in 5. Generation war sehr interessant. Erstaunlich wieviele Arbeitsgänge, angefangen vom trocknen über fermentieren und Langzeitlagerung der Tabakblätter erforderlich sind um dann in Handarbeit eine Zigarre herzustellen. In der Fabrik arbeiten 600 Leute. Viele junge Frauen. Sie arbeiten von Morgens 7 Uhr bis um 17 Uhr, mit einer Stunde Mittagspause. Ein Arbeiter verdient 10 US$ pro Tag. Die Fabrik hat eine eigene Kinderkrippe wo 80 Kinder betreut werden können.

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Samstag 31. März 212 // 270 km

Nun geht es immer schneller durch die einzelnen Länder. Bereits haben wir Nicaragua wieder verlassen und sind nun in Honduras. Auch hier befinden wir uns in einem eher armen Land. Die Fahrt bis zu unserem Übernachtungsplatz in Tegucigalpa führte durch eine karge Landschaft, wenig angebaute Flächen, viel magere Pinienwälder und kleine bescheidene Hütten entlang den Strassen. Man sieht viele Leute die Holz sammeln um in ihrem Haus ein Feuer zum Kochen zu machen. Die Früchtestände entlang den Strassen sind nicht mehr so üppig wie bisher.

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Sonntag 1. April 2012 // 140 km

Von Tegucigalpa nach Pulhapanzak. Kurze Fahrt mit Abstecher zum Parque Archeológico Los Naranjos.

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Anschliessend hatten Ernst, Margreth und Jörg uns per SMS verständigt um gemeinsam in einem Restaurant am Lago de Yoja, Fisch zu essen.

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Übernachtet hatten wir wieder in einem grossen Park mit mehreren Swimmingpools. Zu dem Park gehört leider auch ein kleiner Zoo. Es ist unglaublich wie die Tiere hier in kleinen Käfigen gehalten werden. Der brüllende Löwe tat mir so leid.

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Montag 2. April 2012 // 210 km

Wir fuhren bis zu den südlichsten Stätte der Mayas, zu den Copán Ruinas, wo wir in der Nähe übernachteten.

Copán war zur klassischen Maya -Zeit einer der bedeutendsten Stadtstaaten. Heute ist Copán einer der wichtigsten und ausgedehntesten Ausgrabungsstätten der Maya -Hochkultur. Seit 1980 gehört es zum UNESCO – Weltkulturerbe der Menschheit.

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Dienstag 3. April 2012 / 360 km

Am Abend zuvor wurden wir von einem tropischen Regen überrascht. Das war wie wenn tausende von Kübeln gleichzeitig ausgeschüttet würden. Ich sass zu der Zeit im Restaurant und alle Fenster im Womo waren offen. Zum Glück war aber nur der Boden nass, so dass ich nicht in einem Wasserbett schlafen musste.

Schon früh am Morgen fuhr ich los, weil heute ein langer Fahrtag, einige Pässe und ein Grenzübertritt anstanden. Die Fahrt war anstrengend, weil viele Schlaglöcher vorhanden waren und man so den Blick nicht vom Belag lösen konnte. Wenn das mal der Fall war, konnte man nicht mehr ausweichen und schon knallte es im Fahrgestell. Das Auto muss schon sehr viel aushalten auf dieser Strecke. Nicht selten fehlt auch ein Schachtdeckel mitten in der Fahrbahn. Wenn man da mit einem Rad reinfährt, ist die Fahrt wahrscheinlich zu Ende. Wir fuhren durch San Salvador durch bis zur Costa del Sol, wo wir in einem Ferienressort übernachte.

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Mittwoch 4. April 2012 / 0 km

Nach der gestrigen langen Fahrt, tut so ein fahrfreier Tag wieder gut. Wir sind mit kleinen Booten einen Fluss hochgefahren und haben auf einer Insel ein Dorf, wo 60 Familien leben, besucht. Wir durften dahin, weil Jean, eine kanadische Lehrerin dort englisch unterrichtet und uns dort hin geführt hatte. Die Schule konnten wir aber nicht besuchen, weil bereits Osterferien sind. Entlang dem Fluss gibt es wunderschöne, ausgedehnte Mangrovenwälder.

Anschliessend besuchten wir ein einfaches Restaurant, wo für unsere Gruppe ein gutes Mittagessen zubereitet worden war. Mangrovenmuscheln, kraben und einen herrlich zubereiteten Fisch.

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Über einen Holzsteg erreicht man am Ende dieses komfortable WC.

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Karfreitag 6. April 2012 // 190 km

Der nächste Grenzübertritt von El Salvador nach Guatemala. Dieses mal entschied ich mich zur Abwechslung, mal als letzter den Übernachtungsplatz zu verlassen. An der Grenze traf ich dann nur noch wenige von unserer Gruppe. Mittlerweile hatte sich Janette, unsere Reiseleiterin bereits hinter den Abfertigungsschalter gesetzt und half den Beamten unsere Fahrzeug- Einfuhrscheine anzustellen.

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Die Stadt Guatemala hatten wir durchquert, um zu unserem Übernachtungsplatz in der Nähe von Antigua zu gelangen.

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Wenn es drinnen kein Platz hat, kann man sich locker nach Aussen hängen. oft sieht man auch Pritschen- Autos, wo hinten soviele Leute stehen, das sich keiner setzen kann. Hier spielen die Verkehrsregeln keine Rolle. Sie gelten nur dann wenn etwas passiert. Die Polizei ist zwar in jedem Dorf mit Verkehrskontrollen beschäftigt. Aber uns Ausländer lassen sie meist in Ruhe, oder begrüssen einem und wünschen eine gute Fahrt.

Um 16 Uhr war eine Prozession in Antigua angekündigt. Also fuhren wir mit Taxis ins Zentrum. Dort wurden Blumenteppiche auf den Strassen hergestellt. Die Prozession begann dann mit üblicher lateinamerikanischer Pünktlichkeit um 16:45 Uhr. Kurz nach Beginn, setzte ein heftiger Regen ein. Die Prozessionsteilnehmer liessen Ihre Wagen mit den Statuen des Kreuzganges Jesus, kurzerhand stehen, um sich irgendwo unterzustellen. Wir waren auch tropfnass und retteten uns in eine nahe Pizzeria.20120408-134009.jpg20120408-134020.jpg20120408-134032.jpg20120408-134041.jpg20120408-134050.jpg20120408-134108.jpg20120408-134119.jpg20120408-134132.jpg20120408-134145.jpg20120408-134157.jpg20120408-134208.jpg20120408-134222.jpg20120408-134234.jpg20120408-134251.jpg20120408-134310.jpg

Später ging dann die Prozession doch noch weiter.

Der grosse Christus – Altar wurde von Männern auf den Schultern getragen. Der Altar mit der Marien Statue trugen die Frauen.
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Bis wir gegessen hatten, war es bereis dunkel. Immer mehr Leute strömten in die Stadt, weil weitere Prozessionen kamen. Das Ganze soll angeblich bis in die Morgenstunden andauern. Wir mussten uns durch riesige Menschen Ansammlungen bis zum andren Ende des Stadtzentrums durchschlängeln um dort ein Taxi zu finden. Dieser musste dann durch den dichten gestauten Verkehr wieder auf die andere Seite der Stadt fahren um uns zu unserem Übernachtungspatz zu bringen.

Samstag 7. April 2012 // 0 km

Wir besuchten die schöne Stadt Antigua, die ehemalige alte Hauptstadt von Guatemala. Nach einem schweren Erdbeben 1773 fast vollständig zerstört, wurde sie als Hauptstadt von Guatemala-Stadt abgelöst. Heute Weltkulturerbe, zwar immer noch von den zahlreichen Erdbeben gekennzeichnet, weist Antigua aber trotzdem ein schönes koloniales Stadtbild auf. Eine weitere Attraktion sind die in Sichtweite gelegenen Vulkane, Volcán de Agua, Acatenango und Fuego, von denen der Fuego noch aktiv ist.

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Am Abend organisierte Margreth eine „Eiertütschete“, welche dann langsam zu einem „Rum-Drink- Abend“ vor dem Auto von Fritz überging.

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Ostersonntag 8. April 2012 // 360 km

Weiter, wieder mitten durch die Stadt Guatemala City bis nach Rio Dulce, wo wir wieder einmal auf dem Parkplatz eines grossen Hotels übernachten, so dass ich endlich meinen Reisebericht aktualisieren kann.
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Der Gruppenzusammenhalt hatte zu Beginn der Reise sehr gut harmoniert. Wie das halt so ist, haben sich inzwischen verständlicherweise kleinere Gruppen gebildet welche sich untereinander gut verstehen und am Abend und an den Stellplätzen gerne zusammenstehen. Schon seit einiger Zeit sind wir Schweizer offensichtlich für die Anderen zu selbständig geworden. So wurde uns heute am Briefing vorgeworfen, dass wir uns als Erstankömmlinge, auf den Längsparkplätzen in den Schatten gestellt hatten! Na ja? Nach einer Aussprache mit dem Wortführer der Niederländer ist aber wieder alles OK.

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Montag 9. April 2012 // 280 km

Der Morgen begann mit einer Bootsfahrt auf dem Rio Dulce. Schon früh am Morgen war das Geschrei der Brüllaffen zu hören. Unterwegs mit den Booten sahen wir aber nur einen schlafenden Affen. Am Ufer des Rio Dulce welcher aus dem grossen Lago de Itzabal, nach 45 km in den Golfo de Honduras mündet, stehen viele idyllisch gelegene Holzhäuser mit entsprechend teuren Motorbooten davor. Natürlich hat auch der Präsident von Guatemala seine 4 Boote dort stehen.
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Das Castillo de San Felipe lag an einer strategisch günstigen Position. Durch eine massive Kette im Wasser konnten die Engländer gestoppt und erfolgreich bekämpft werden.
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Weiter ging die Fahrt auf guter Strasse, durch Dörfer und Regenwald.
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Guaremala ist ein schönes Land. Grüne üppige Natur, einfache aber trotzdem schöne Häuschen mit einem gewissen Scharm.

Mit Zwischenhalt in Flores, einem Touristenort am Lago Petén Itzá, wo Ernst und ich uns trafen, um zusammen Fisch zu essen, ging die Fahrt weiter bis in den Nationalpark von Tikal, wo wir mitten im Park auf einer grossen Wiese ( mit Schatten für alle) übernachten dürfen.
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Von unterwegs gesammelte Atufnahmen von, für uns unüblichen Verkehrstafeln.

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Dienstag 10. April 2012 // 0 km

Mit äusserst kundiger Führung durch den hier in der Tical – Anlage arbeitenden deutschen Architekten und einem österreichischen Archäologen besuchten wir heute die Maya Ruinen von Tikal. Diese antike Stadt der Maya in den Regenwäldern des El Petén war eine der bedeutetensten Städte der klassischen Maya – Periode (3. bis 9. Jahrhundert) und ist eine der am meisten erforschten Maya -Städte. In Tikal lebten zur Blütezeit auf 15 km2, 75’000 Menschen. Heute sind über 3’000 Strukturen, wie zum Beispiel Tempel, Paläste, Ballspielplätze, Plattformen, Terrassen, Aquädukte und Zisternen bekannt. Im zermonialen Zentrum stehen 200 Stelen, die in Maya-Schrift von den Herrschern und der Geschichte der Stadt berichten. Ausserdem steht hier mit ca. 65 m die höchste Tempelpyramide der Maya.

Ich hätte nicht erwartet hier in Guatemala eine solch fantastische Maya Stadt zu sehen. Durch die äusserst kundige Führung durch Dieter dem deutschen Architekten, welcher schon über 20 Jahren in verschiedenen Maya Städten gewirkt hatte, erfuhren wir sehr viel wissenswertes über die Geschichte der Maya’s.

Obwohl für Touristen der Zugang zu den Grabungsstollen verboten ist, konnten wir, dank Dieter, einen Blick hinter die Absperrung und in die Stollen werfen.

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Mittwoch 11. April 2012 // 225km

Noch an keiner bisherigen Grenze wurde man derart unfreundlich und Arogant empfangen wie in Belize. Der gesamte Ablauf ging aber sehr schnell, weil ich der Erste unserer Gruppe und deshalb alleine am Grenzübergang von Guatemala nach Belize stand. Der vorgesehene Übernachtungsplatz lag kurz hinter der Grenze, wo ich schon früh am Morgen eintraf, also fuhren wir, die so früh waren, weiter bis kurz vor der Stadt Belize. Dort besuchten wir the Belize Zoo and Tropical Education Center. Der Zoo liegt im Regenwald und beherbergt einheimische Wildtiere.

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Ūbernachtet hatten wir vor einem Restaurant, welches sehr an einen Wildwest-Saloon erinnerte.

Auf Anraten des Gastwirtes verzichtete ich auf den Besuch der Stadt Belize (sei nicht schön und auch gefährlich). In Belize wird englisch gesprochen. Wir fahren hier nur durch um nach Mexiko zu gelangen. Ich habe ausser Zuckerrohrfeldern sehr wenig landwirtschaftlich genutzte Flächen gesehen. Es hat sehr viele, aus ehemals schwarz Afrika stammende Leute. Über Nacht waren wir auf einem Campground in Corozal, damit wir Morgen früh über die Grenze nach Mexiko einreisen können.

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Freitag 13. April 2012 // 310 km

Als Frühaufsteher wieder mal als Erster an der Grenze zu Mexiko. Hier ging alles sehr schnell und wieder freundlich wie gewohnt. Die Strassen in Mexiko sind ähnlich einer Autobahn, doppelspurig und ohne Schlaglöcher. Dafür hat es bei Kreuzungen und Ortsdurchfahrten, in kurzen Abständen „schlafende Polizisten“. Wenn man da nicht aufpasst und mit hoher Geschwindigkeit darüber fährt, dann dankt einem das Fahrgestell mit überlautem Knall.

Einen Zwischenhalt legte ich in der Maya Stätte Tulum ein. Tulum ist eines der wichtigsten Kulturdenkmäler Mexikos und die meistbesuchte Maya-Stätte überhaupt. Beeindruckend ist die Anlage durch ihre einmalige Lage über dem türkisfarbenen Meer. Ruinen, Strand und Meer verbinden sich zu harmonischer Schönheit. Besiedelt seit ungefähr 1200, war Tulum im 13. und 14. Jahrhundert eine der grössten Städte der Halbinsel Yucatan.20120415-082532.jpg20120415-082517.jpg20120415-082551.jpg20120415-082618.jpg20120415-082634.jpg20120415-082655.jpg20120415-082717.jpg20120415-082735.jpg20120415-082756.jpg20120415-152444.jpg20120415-152504.jpg20120415-152541.jpg20120415-082844.jpg20120415-082904.jpg20120415-152955.jpg20120415-153010.jpg

Leguan und Schlange vertragen sich scheinbar
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Samstag 14. bis Sonntag 15. April 2012 // 0 km

Wir campen und faulenzen mal wieder am schönen türkiesfarbigen Meer auf dem Campingplatz Paa Mul, in der Nähe der Stadt Playa del Carmen.
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Montag 16. April 2012 // 270 km

Die Schweizer-Gruppe hat sich heute verkleinert. Ernst und Marlies wollen sich mehr Zeit in Mexiko gönnen und haben sich deshalb verabschiedet. Jörg und Margreth hatten vor 4 Jahren Mexiko besucht und wollen eine andere Route fahren, um dann später, sich wieder anzuschliessen.

Ich fuhr heute die Strecke über Cancun, weil ich mir die dortige Hotellandschaft anschauen wollte.
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Weiter ging es über die gut ausgebaut, aber sehr teuere Autobahn bis zum Übernachtungsplatz in Pisté.

Dienstag 17. April 2012 // 195 km

Am frühen Morgen wurden wir von René einer Holländerin am Eingang zu den Ruinen von Chichén Itza empfangen und durch die Anlage geführt. Chichén Itza wurde in den Jahren 435 bis 455 vom Volk der Maya gegründet. Die Maya verliesen die Stadt bereits 200 Jahre später. Ein erneutes Aufblühen erlebte die Stadt um das Jahr 987, als das Volk der Tolteken unter Führung ihres Herrschers Tula die Anlage neu besiedelte und damit auch den Baustiel veränderte. René zeigte und erklärte uns die Ballspielplätze, wo 3 bis 4 kg schwere Steine ohne Hand- und Fussberührung durch vertikale Löcher in vorspringenden Steinen, geschlagen werden mussten. Es ist umstritten, ob der Sieger oder der Verlierer nach dem Spiel geköpft wurde, um so den Göttern ein „gutes“ Opfer zu erbringen. im weiteren sahen wir ein grosses natürliches Wasserloch. Dort wurden Kinder im Alter von ca. 12 bis 14 Jahren geopfert, indem man sie dort hinein warf.

Wer noch mehr wissen möchte kann hier ins Internet.

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Anschliessend fuhren wir weiter zur nächsten archäologischen Stätte, nach Uxmal, wo wir gleich am Eingang übernachten dürfen.

Uxmal wurde von ca. 25’000 Menschen bewohnt und dürfte zwischen 700 bis 1000 errichtet worden sein. Weil ich nun schon viele Ruinen gesehen habe, entschied ich mich, mal am Abend die Lichtschau anzusehen und auf den Rundgang in den Ruinen zu verzichten.

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Weitere Informationen hier im Internet

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Die Pyramiden sind in allen Maya Anlagen so gebaut, dass der Schatten der Sonnenstrahlen am 21. März und 21. Dezember (Tag- und Nachtgleiche) eine Schlangenlinie bildet, welche an einem aus Stein gehauenen Schlangenkopf endet. Diese Ereignisse werden alljährlich von tausenden Besuchern beobachtet.20120418-134537.jpg
Foto aus dem Internet

Mittwoch 18. April 2012 // 190 km
Gemūtliche Fahrt über eine verkehrsarme Strasse bis zu unserem Übernachtungsplatz
im Nautic Clup direkt am Meer.20120418-195801.jpg20120418-195746.jpg

Unterwegs besuchte ich zur Mittagszeit noch die Stadt Campeche.20120418-200042.jpg20120418-200052.jpg20120418-200105.jpg20120418-200119.jpg20120418-200200.jpg20120418-200212.jpg20120418-200006.jpg20120418-195956.jpg20120418-200019.jpg20120418-200030.jpg20120418-200141.jpg

Übernachtungsplatz im Nautic Club

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Donnerstag 19. April 2012 // 370 km

Von Campeche bis Palenque. Lange Zeit konnte man an der Küstenstrasse dem Meer entlang fahren. Die Küste ist sehr dünn besiedelt und böte manch schönen freien Stellplatz. Wir übernachten auf einem schattigen Campingplatz mit Pool und Restaurant, in der Nähe der Maya Stadt Palenque.

Freitag 20. April 2012 // 0 km

Geweckt vom Gebrüll der Affen, gingen wir schon früh am Morgen in die Ruinen von Palenque, welche seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe gehören. Victor ein deutsch sprechender Mexikaner, führte uns zuerst durch dichten Regenwald zu Ruinen, welche noch nicht ausgegraben sind. In der Anlage hat es sehr viele alte Bäume Balsa, Mahagoni etc. Hier herrscht ein sehr feuchtes Klima. Die sanften Hügel sind von üppigem Regenwald überwuchert. Wir befinden uns an den Vorläufern der Chiapas- Hochebene. Die Vegetation hier steht im deutlichen Gegensatz zu der vorher durchfahrenen Yucatán Halbinsel, wo man nur trockenes Buschland gesehen hat. Victor vertat wieder ganz andere Ansichten betreffend der Maya Kultur. Vieles scheint also unbekannt und wird deshalb mal so oder anders erklärt.
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Samstag 21. April 2012 // 180 km

Unser Ziel heute ist Villahermosa, die Hauptstadt des Bundesstaates Tabasco. In der Stadt besuchten wir das Freiluft- oder Aussenmuseum Parque Museo La Venta. In diesem Museumspark sind die olmekischen Kolossalköpfe und Basaltskulpturen ausgestellt. Die Olmeken lebten hunderte von Jahren vor Christus.

Heute hat uns ein Holländisches Paar, Marga und Roul verlassen, weil ihr Fahrzeug Mercedes Sprinter hier nicht zu reparieren ist. Sie werden von Veracruz aus verschiffen und nach Hause zurückkehren. Gute Reise!

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Sonntag 22. April 2012 // 675 km

Da wir aus Zeitgründen die Stadt Veracruz auslassen, galt es heute eine grosse Strecke zu überwinden. Unterwegs gab es ausser ein paar Ruhestops keine Sehenswürdigkeit zu besichtigen. Weil ich schon um 6 Uhr bei Dunkelheit schon losgefahren bin, war ich kurz nach 13 Uhr schon in Puebla angekommen. Unterwegs traf ich noch Jörg und Margreth, welche noch bis Mexiko Stadt bei uns bleiben, um dann ihr Womo hier zu lassen, um im nächsten Winter ihrer Reise fortzusetzen.

Montag 23. April 2012 // 0 km

Zu Fuss ging’s ins nahe Zentrum der Stadt Cholula. In Cholula befindet sich die grösste Pyramide der westlichen Hemisphäre. Die Pyramide ist aber überwachsen und verbirgt sich unter einem riesigen Hügel. Die Spanier brachen den oberen Tempel ab und bauten dafür eine christliche Kirche darauf. Überdies ist Cholula eine der ältesten Städte Amerikas, da sie seit Christi Geburt ununterbrochen bewohnt ist. In der Stadt wo heute ca. 150’000 Einwohner leben, hat es nicht weniger als 37 Kirchen. Das Panorama wird bestimmt vom 5465 m hohen Vulkan Popocatépetel, der vor einer Woche Lava und Asche spukte. inzwischen ist die Stufe Rot zurück auf Gelb gesetzt worden. Der Vulkan raucht nur noch.
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Dienstag 24. April 2012 // 270 km

Letzter Blick auf den rauchenden und hoffentlich nicht ausbrechenden Popocatépetel.

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Wir fuhren heute die gesamte Strecke auf einer sehr gut ausgebauten Autobahn bis nach Tepotzotlan, einer Vorstadt in 40 km Entfernung von der Hauptstadt Mexiko City. Hier in Tepotzotlan hat Che Guevera 1955 seine erste Frau geheiratet.

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Mittwoch 25. April 2012 // 0 km

Mit einem modernen Bus und unter äusserst fachkundiger Führung durch Antonio, einen deutsch sprechenden Mexikaner, ging es heute nach Mexiko City, der ältesten Hauptstadt der Neuen Welt. Die Stadt liegt auf 2240 m Höhe und ist mit ihren 25 Mio. Einwohnern, die grösste Stadt Lateinamerikas.

Wir besuchten zuerst das religiöse Zentrum. Dort soll angeblich einem Indianer die Jungfrau Maria erschienen sein und ihm gesagt haben, dass man dort eine Kirche bauen soll. Der Priester dem er das erzählte wollte das nicht glauben und verlangte einen Beweis. Bei der zweiten Erscheinung wurde dem Indianer ein Tuch mit Rosen übergeben. Weil es zu der Zeit in Südamerika keine Rosen gab, wurde dem Indianer geglaubt und eie Kirche errichtet. Weil diese Kirche inzwischen zu klein ist um alle Gläubigen aufzunehmen hat man daneben eine riesengrosse neue, moderne Kirche errichtet, wo 5000 Leute Platz finden. Das Originaltuch von dem Indianer ist in der neuen Kirche zu betrachten. wegen dem grossen Andrang wird man auf einem Laufband daran vorbei geführt.
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Anschliessend schlenderten wir durch die Innenstadt und waren auf dem höchsten Wolkenkratzer um die Aussicht und die riesigen Dimensionen dieser grossen Stadt zu betrachten.
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Weil die Stadt auf einem ausgetrockneten See liegt, gibt es Bodensenkungen. Die Kirche steht schief. im Innern ist ein Pendel aufgehängt, wo man die Langzeitbewegung der Kirche verfolgen kann.
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Nach dem Mittagessen besuchten wir das Anthropologische Museum, wo die Kulturen von Mexiko, die Mayas die Aztheken, Toltheken und die Kultur der Bewohner von Teotihuacán. Die Zeit war zu kurz, alleine in diesem Mußeum könnte man locker einen ganzen Tag verbringen.

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Zum Abschluss diese schönen Tages, wurde uns auf der Pizza Garibaldi in typisches Mariatschi Ständchen vorgeführt.
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Mexiko City hat mir sehr gut gefallen. Die Stadt, welche auf einem ausgetrockneten See gegründet ist, ist eine Mixtur aus begrabener aztekischer Geschichte, spanischer Vergangenheit und aufregender mexikanischer Jetztzeit.

Donnerstag 26. April 2012 // 0 km

Wieder mit dem selben Reiseleiter wie gestern, ging es heute in die „Stadt der Götter“ nach Teotihuacán mit den gewaltigen Sonnen- und Mondpyramide. Teotihuacán war das bedeutendste Kulturzentrum und die grösste Stadt des alten Amerika. Auf einer Stadtfläche von 22 qkm lebten zwischen 200 bis 500 n. Chr. etwa 200’000 Bewohner. Die Forschung weis relativ wenig über Teotihuacán, gesichert ist nur, dass es eine steinzeitliche Gesellschaft auf höchster Entwicklungsstufe war. Als die Azteken um 1250 nach Teotihuacán kamen, war die Stadt shon mindestens 500 Jahre verlassen. Die Azteken konnten sich diese gigantischen Bauten nur als Hinterlassenschaft übernatürlicher Wesen erklären. Sie schufen den Mythos der Entstehung ihrer Götter. Die Dimensionen und die Architektur dieser Bauwerke sind so überwältigend, dass man Teotihuacán auch „den Ort wo die Zeit begann“ nannte. Ich hatte sowohl die Mond- als auch die Sonnenpyramide bestiegen (wer weis bei den vielen Touristen wird das wohl bald verboten sein)
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Freitag 27. April 2012 // 550 km

Aus Zeitgründen hatten wir heute gleich zwei Tagesetappen zu fahren. San Miguel de Allende wurde ausgelassen. Wir fuhren direkt bis Guadalajara.

Samstag 28. April 2012 // 300 km

Wir verlassen die Höhe und sind heute bis an die Westküste von Mexiko gefahren, um hier einen Ruhetag am Meer zu verbringen und uns so langsam voneinander zu verabschieden. Morgen gibt es ein Grillfest.

Unterwegs haben wir in Tequila eine Tequila Produktion von der Ernte bis zum brennen des fertigen Produktes angeschaut. Wir haben die riesige Hazienda Casa de Tequila Herradura besichtigt. Um sich als Hazienda zu bezeichnen benötigt es 5 Voraussetzungen. Haupthaus, Kapelle, Landwirtschaft, Unterkünfte auf der Hazienda für die Angestellten und Verkauf von Eigenerzeugnissen. Auf der Hazienda werden 1200 Personen beschäftigt. Die Hazienda gehörte um 1880 einem Priester. Für den Priester war es verboten Eine Brennerei zu betreiben! Seine zwei von ihm adoptierten Töchter (!) fanden nach seinem Tod die versteckte Tequila Brennerei die heute noch erhalten ist und ein Juwel zum betrachten war. Wir haben die neue Produktion und selbstverständlich auch die gut erhaltene alte Anlage besichtigt.
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Die Agave wird mit einem speziellen geschärften Werkzeug von ihren Blättern getrennt und anschliessend in grossen Öffen mindestens 24 Stunden gedämpft. Die Blätter, welche im Innern feine Fäden wie Seide haben und ausserdem eine Art Folie enthalten, welche man wie Papier verwenden kann, bleiben auf den Feldern als Dünger liegen.
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Der riesige Ofen wird anschliessend noch einen Tag lang abgekühlt bis die Arbeiter wieder hinein können um die gedämpften Agavenherzen raus zu holen. Der Saft bleibt in den Bodenkanälen und wird später beigemischt. Die Agavenknollen werden zerkleinert und in Tanks zum gären gebracht. Sie schmecken übrigens ganz gut.20120428-185001.jpg
Der Ordinario welcher 5% Alkohol enthält und früher von den Indios getrunken wurde, wird gebrannt um bei einer Temperatur von 60° das Äthanol auszuscheiden, bei 80° wird dann der Tequila absorbiert, welcher aber noch einmal gebrant werden muss. Der fertige Tequila wird dann je nach Qualität noch in Eichenfässern gelagert.20120428-190052.jpg20120428-190125.jpg20120428-190112.jpg20120428-190152.jpg

Weitere Fotos von der alten Produktion.
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Mangobaum20120428-190858.jpg20120428-190920.jpg
Paradiesapfel-Baum
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Ein schön blühender gelber Baum wie man sie hier oft sieht.

Sonntag 29. April 2012 // 0 km
Ruhetag am Meer in San Blas. Am Abend gabs von der Reiseleitung auf dem Grill zubereitete Shrimps.20120430-223240.jpg

Montag 30, April 2012 // 360 km
Von San Blas bis Mazaplán, wieder am Pazifik, wo wir Morgen die Stadt besichtigen werden.20120501-070222.jpg

Dienstag 1. Mai 2012 // 0 km
Zusammen mit Margrit und Roland besuchte ich heute die Stadt Matzaplán am Pazifik.

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Und hier wer es sehen möchte, noch das Video zum Sprung des cliff divers

  • Am Abend kam wurde ein grosser Grill aufgefahren und ein Mexikner grillierte für uns Tacos

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    Mittwoch 2. Mai 2012 // 440 km

    Von Mazatlán noch Los Mochis, eine lange Fahrt auf der Autobahn. Hier in Mexiko gibt es meistens zwei Routen die mehr oder weniger parallel verlaufen. Die Libre führt über Dörfer und ist zweispurig. Die Cuota ist eine Richtungsgetrennte Autobahn, welche man relativ teuer bezahlen muss, dafür aber sehr wenig Verkehr hat. Wegen der heute grossen Fahrstrecke, hatte ich mich also für die Cuota entschieden.

    Donnerstag 3. Mai 2012 // 360 km

    Nochmals Autobahnfahrt bis nach Guymas, wo wir im grossen Hotel Playa de Cortes auf den R.V. Stellplätzen übernachteten. Heute gibt es im Hotel ein gemeinsames Nachtessen (farewelll dinner).

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    Das fairwell dinner fand vor einer traumhaft schönen Landschaft auf der riesigen Terrasse des Hotels statt. Unsere Panamericana Gruppe war alleine an den drei runden Tischen auf dieser Terrasse. Sonnenuntergang, vorbeifliegende Pelikane im Abendrot, wenn’s nur ein Bild wäre würde man von Kitsch sprechen. Alles war aber echt und ein tolles Erlebnis mehr.

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    Freitag 4. Mai 2012 // 340 km

    Fahrt zum letzen Übernachtungsplatz in Mexiko, nach Magdalena del Kino. Heute hat es auch mich mit einem Plattfuss erwischt. Das linke Hinterrad, konnte aber noch rechtzeitig eine der vielen Pneuwerkstätten ansteuern, so dass der Reifen dort gleich wieder repariert werden konnte.

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    Samstag 5. Mai 2012 // 210 km

    Heute ging es über die Grenze von Mexiko in die USA. das lief alles sehr gut organisiert ab. Man fährt an vielen Elektronikapparaten vorbei, welche wahrscheinlich ins Innere des Fahrzeugs spionieren können. Dann wird die Kolonne in mehrere Spuren aufgeteilt. Eine Madam Officer kam ins Auto und durchsuchte meinen Kühlschrank, Speck, Schinken und Wurst mussten abgegeben werden. Die Personeneinreise ging dann sehr schnell, weil ich ja ein Visum für die USA besitze.

    Die offizielle Reise ist mit Ankunft in Tombstone Arizona beendet. Vom Start in Buenos Aires bis hierher habe ich 30’172 km zurückgelegt, 72 mal getankt und 3’470 Liter Diesel eingegüllt.

    Tombstone sieht aus wie in einem Westernfilm, mit Saloons und Shops mit doppel Schwingtüren. Gleich nach der Ankunft gab es eine Schiesserei. Natürlich nachgestellt und täglich statt findend. Die echte, historische Schiesserei fand hier am 26. Oktober 1881 statt. Beteiligt waren Wyat Erp und Doc Holliday und zwei Brüder von Wyatt, Virgil und Morgan Erp. Drei Cowboys verloren im kurzen aber heftigen Kugelhagen von 30 Schüssen ihr Leben. Zahlreiche Westernfilme wurden davon gedreht.

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    Am Abend gingen wir in den Salon Big Nose Kates und Tranken zu unserem nun definitiven Abschied ein paar grosse Whiskeys und ich weis nicht mehr wieviele Samuel Adams Biere. Es war ein toller Abend in diesem Saloon, mit Live Musik und Tanz.

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    Pissoir-Rinne voll gefüllt mit Eis.

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    Vollmondnacht in Tombstone.

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    Das war eine super tolle Abschiedsparty.

    Morgen geht meine Reise weiter. Ich mache Ferien von den „Ferien“ und fahre durch die Südstaaten der USA.

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