ABU DHABI


87. Tag / 0km

Wieder hatten wir eine sehr gute Führerin mit Ursula, welche uns Heute und Morgen in Abu Dhabi begleitet. Mit dem Bus wurden wir in Al Ain herum geführt. Zuerst ging es hinauf auf den Jebel Hafeet mit 1240 m der höchste Berg des Landes.

Weiter ging die Tour zum Kamelmarkt, wo Kamele gezüchtet und verkauft werden.

Einer der stolzen Zuchthengste

Wir lernten, auch bei sitzenden Kamelen zu erkennen, ob es sich um ein Weibchen oder Männchen handelt. Dann sahen wir eine Kamel Stute deren Kalb nach der Geburt gestorben ist. Die Kamelmutter wird wochenlang schreien und immer wieder versuchen ihrem Kalb auf die Beine zu helfen. Weil man aber das tote Tier nicht dort liegen lassen kann, werden die Innereien entfernt, nur das Fell wird verwendet und ausgestopft. So wird der Mutter ermöglicht zwei Wochen oder länger um ihr totes Kalb zu trauern.

Kamelstute mit dem ausgestopften Fell im Hintergrund.


Diese Mutter hatte mehr Glück mit ihrem Nachwuchs

 

 

Schwarze oder Saudi Kamele

Nächste Station war die Oase mit den unzähligen Dattelpalmen. zur zeit blühen die Dattel Knospen. Geerntet werden kann eine Palme nur alle zwei Jahre und dies im Hochsommer.es gibt weibliche und männliche Dattelpalmen. Die weiblichen Palmen werden von Menschenhand mit männlichen Samen bestückt. Die Blüten werden mit Bast hochgebunden und reissen dann wenn die Datteln grösser werden von selbst, so dass sich grosse hängende Büschel mit Datteln bilden, die dann wiederum von Hand gepflückt werden können.

weibliche Dattel knospen


Männliche dattel Samen

 
 

Nächste Station Nationalmuseum und anschliessend das Palastmuseum, welches die ehemalige Residenz des Scheich Zayeds war. Hier wohne er während seiner Gouveneurszeit zwischen 1946 und 1966 bis er seinen Bruder 1966 als Emir ablöste und in die Hauptstadt zog. Scheich Zayed war zusammen mit Scheich Rashid aus Dubai, die treibende Kraft bei den Verhandlungen zur Bildung der VAE und wurde bei der Gründung 1976 deren erster Präsident. Scheich Zayed starb 2004, Nachfolger wurde sein Sohn Scheich Khalifa bin Zayed al Nahyan. Abu Dhabi ist in den VAE Das Flächen grösste und mit seinem Erdölvorkommen auch das reichste Der sieben Emirate.

88. Tag / 130 km

Wir fuhren in die Hauptstadt Abu Dhabi und trafen uns am Nachmittag wieder mit Ursula um auch dort eine Stadtführung zu machen. Erste Station die beeindruckende Sheikh-Zayed-Moschee. Die Moschee bietet Olatz für 70’000 Gläubige. Der Fussboden ist mit Marmor Intarsien belegt. Der Teppich im Gebetsraum wurde von 1200 Teppich Knüpferinen hergestellt und stellt das Paradies dar. Griechischer Marmor aus Mazedonien wurde für Aussen- und Innenverzierungen verwendet. Die Säulen der Gebetshalle sind mit Einlegearbeiten aus indischen Halbedelsteinen verziert. Das Ganze ist schlicht und einfach phänomenal!

 

 

 

 

 

Nach dem Tod von Scheich Zayed bin Sultan al Nahyan, am 2.11.2004, dem ersten Präsidenten und Gründervater der VAE, wird an seinem Grab rund um die Uhr, ohne Unterbruch, abwechslungsweise, laut gebetet. Scheich Zayed wird sehr verehrt, viele Strasse und Gebäude sind nach dem Familienname Zayed benannt. Nachfolger wurde sein Sohn Scheich Khalifa bin Zayed al Nahyan, welcher dem Nachbarland Dubai viel Geld sponsoete, damit das höchste Gebäude der Welt fertig gestellt werden konnte. Deshalb heist der Turm heute auch Burj Khalifa.

 

 

Weiter zum glamurösen Emirates-Palace-Hotel, wo die Mitglieder der Königsfamilie eine eigene grosse Auto-Einfahrt haben.

Weiter gings mit dem Bus durch die Hochhäuser und die Cornich-Strasse mit dem weissen Sandstrand.

 

am Abend gingen Wir auf eigene Faust, mit dem öffentlichen Bus noch einmal zur Corniche. Im Bus dürfen im vorderen Teil nur Frauen Platz nehmen. So kam es halt, dass Heiri,Hans und ich im voll besetzen hinteren Bereich stehen mussten, während Irene und Barbara im vorderen leeren Bereich sassen.

Emirate Palace

89. Tag / 0 km

Ein freier Tag und auch da wieder mit Glück ein Highlight. Unweit von unserem Übernachtungsplatz befindet sich der Flugplatz wo Die Solar-Impuls II zu ihrem Flug um die Welt starten wird. Wir trafen mrhrere Crew- Mittglieder, welxhe natürlich erstaunt waren hier in Abu Dhabi Schweizerdeutsch zu hören. Spontan wurden wir in den Hangar eingeladen wo wir die Athmosphäre der Vorbereitungen hautnah und live mit erleben konnten. Bernard Piccar hat uns eine Mütze direkt vor Ort mit seinem Autogramm versehen. Wir konnten das Breefing für den morgigen Flug mit erleben. Für mich als Flugfan natürlich  ein unvergessliches Erlebnis.

 

 

 

90. Tag / 0km

Nachdem wir gestern das ganze flug-Breefing mitverfolgt haben, wussten wir Bescheid und marschierten schon frühmorgens um 05:45 Uhr los, um den Überflug der Solarimpuls über die Moschee zu sehen.

 

Hier ein Link zu den beiden Personen mit denen ich gesprochen hatte und die Heute Morgen beim Start mit geholfen haben.

Und noch ein Bild aus dem Internett. Wir standen unten bei der Moschee und der Begleitheli hat dieses Foto gemacht.

Nachdem ich bei der Visa Stelle noch weitere Formalitäten erledigt hatte, fuhr ich mit dem ÖV Bus noch einmal in die Innenstadt.

Das ist die private Einfahrt für die Königsfamilie zum Emirate Palece

91. Tag /  0 km

Weiter in Abu Dhabi. Wir warten noch auf unser Transitvisa.

92 bis 93. Tag

Nun sind wir bald eine Woche hier in Abu Dhabi. Zwischenzeitlich waren wir am Strand auf Yas Island. Heute wieder in der Stadt um weitere Formalitäten auf der Jordanischen Botschaft zu erledigen. Aber nun sieht alles gut aus. Wir wollen Morgen noch in die Wüste fahren um dort die bis zu 300 m hohen dünen zu bewundern. 

Übernachtungsplatz auf Yas Island

94. Tag / 307 km

Wieder in die Grösste zusammenhängende Wüste (700’000 km2) der Welt, in die Rub al Khali. Eine gut ausgebaute Strasse führt zu den Liwa Oasen. Traumhaft schöne Dünen reichen bis zum Horizont, vereinzelte Sandberge sind bis zu 300 m hoch.

Links und recht der gut ausgebauten Strasse sind Päume, Sträucher und Palmen gepflanzt worden. Diese werden künstlich bewössert. Dazu sind 100te von Kilometer dünne Röhrchen ausgelegt worden, welche bei jeder Pflantze einen Auslass haben und diese automatisch bewässern.

Unterwegs kann man auch mal Einen Oelbohrturm erkennen.

Dann besuchten wir das luxus Wüsten Resort qasr Al Sarab und liessen uns vom Parkplatz mittels Cady zur Hotel Terasse gutschieren.

 

 

Wieder mal ein 1000 und 1-Nacht Erlebnis

 

Die harte Kerngruppe der Reise

Irene Hans Rolf Anneliese Walter Barbara Heiri

 

 

An diesen Dünen übernachteten wir

95. Tag / 50 km

Weiter in die Rub Al Kahli durch die Liwa Oasis bis zu den Moreeb Dühnen. Hier übernachteten wir auf einer weiten Ebene direkt am Fuss der 300 m hohen Dünen. Zum Sonnenuntergang stiegen wir auf die Dünen, ein anstrengendes, aber lohnendes Unternehmen.

An diesen formen und Farben kann man sich einfach nicht satt sehen


Da unten stehen unsere Autos einsam in der Wüste


geschafft! Ein anstrengender Aufstieg


Unendliche Weite


Am Abend gabs ein Brot von Heiri am Feuer gebacken.

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

96.Tag / 200 km

Bis nach Mirfa ans Meer führte unsere heutige Tagesetappe. 

97. und 98. Tag / 0 km

Noch einmal Erholung am Meeresstrand. Wir stehen etwa 15 kmvor der Grenze zu Saudi Arabien auf der Insel Ghäghah. Die Visas sind eigentlich erteilt, aber bei einem Visa ist anstelle Switzerland, Swaziland versehentlich vom Personal falsch eingetragen worden. Die Erholung können wir gebrauchen stehen doch für die nächsten 3 Tage je ca. 600 km Fahrt vor uns, weil wir in drei Tagen durch das KSA fahren müssen. Die Frauen der Reisegruppe müssen schwarze  Abajas und Schwarze Kopfbedeckung tragen. Ich berichte weiter wenn wîr durch das KSA durch sind.

Der Reisebericht geht weiter unter Saudi Arabien

Kommentare
  1. Hans+Lotti sagt:

    Hoi Rolf. Ich glaube die Begegnung mir SOLARIMPULSE war schon die ganze Reise wert. Vielleicht bis du ja schon für den nächsten Flug als Crewmitglied gebucht. Die Orte die du siehst und vor allem die Wüste finde ich einmalig. Es gibt wahrscheinlich nicht viele Leute die auf solche Erlebnissen zurückgreifen können. Bin leider erste auf dieser Seite, bleibe aber dran.
    Lieben Gruss von Lotti und mir

  2. Heidi und Bruno sagt:

    Hallo Rolf, wieder mal ein Gruss aus der Heimat. Toll sind Deine Bilder und Berichte. Bruno hat mir gesagt, er könne sich nicht vorstellen, dass Du zu Hause wieder gewöhnlichen Alltag leben könntest (ohne so viel Abenteuer und Highlights). Mal sehen . . .?
    Geniesse Deine Reise, alles Gute.
    Heidi und Bruno

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